Nach vier Quartalen kehrt Samsung Electronics auf den Thron des weltweiten DRAM-Marktes zurück. Getrieben durch den massiven Hunger der KI-Industrie nach Hochleistungschips konnte der Konzern seinen Umsatz im vierten Quartal 2025 deutlich steigern. Doch reicht dieser Erfolg aus, um die Konkurrenz dauerhaft auf Distanz zu halten?

Starke Zahlen im Speichergeschäft

Aktuelle Branchendaten belegen den Aufwärtstrend: Der DRAM-Umsatz von Samsung kletterte im Zeitraum von Oktober bis Dezember um 40,6 % gegenüber dem Vorquartal auf 19,1 Milliarden US-Dollar. Mit einem Marktanteil von 36,6 % verdrängte das Unternehmen den Konkurrenten SK hynix (32,9 % Marktanteil, 17,2 Milliarden US-Dollar Umsatz) wieder von der Spitzenposition.

Verantwortlich für diesen Sprung ist vor allem der Ausbau der weltweiten KI-Infrastruktur. Die hohe Nachfrage sorgt für eine Verknappung bei Hochleistungschips wie High Bandwidth Memory (HBM), was gleichzeitig die Preise für herkömmliche DRAM-Speicher nach oben treibt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Samsung Electronics?

Preismacht durch HBM4-Technologie

Besonders im margenstarken Bereich der KI-Speicher demonstriert Samsung seine aktuelle Preismacht. Für die neueste Generation der HBM4-Chips verhandelt der Konzern Berichten zufolge Preise von rund 700 US-Dollar pro Einheit. Dies entspricht einem Aufschlag von 20 % bis 30 % gegenüber den Vorgängermodulen. Samsung bestätigte bereits den Start der Massenproduktion und den Beginn kommerzieller Auslieferungen.

Diese strategische Preisgestaltung trifft auf einen Markt, in dem Chiphersteller wie Nvidia händeringend nach stabilen Lieferketten für kommende Plattformen suchen. Nvidia plant für seine „Vera Rubin“-Architektur eine Diversifizierung der Zulieferer, wobei Samsung eine Schlüsselrolle bei den besonders leistungsstarken Speichervarianten einnehmen soll.

Auswirkungen auf den Hardware-Markt

Die knappe Versorgungslage im Speichermarkt hat bereits spürbare Folgen für die gesamte Elektronikbranche. Der Computerhersteller Lenovo warnte Partner kürzlich vor Preiserhöhungen für PCs und Server ab März 2026 und begründete dies direkt mit dem herrschenden DRAM-Mangel.

Auch für das eigene Endkundengeschäft von Samsung wird die Preisentwicklung relevant. Am kommenden Mittwoch, den 25. Februar 2026, präsentiert der Konzern in San Francisco die neue Galaxy-S26-Serie. Die gestiegenen Kosten für Speicherkomponenten könnten dabei direkten Einfluss auf die Verkaufspreise der neuen Smartphones haben.

Samsung Electronics-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Samsung Electronics-Analyse vom 22. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Samsung Electronics-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Samsung Electronics-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Samsung Electronics: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...