Infineon setzt auf Kontinuität – und macht damit klar, dass der Konzern seine aktuelle Strategie nicht nur verteidigt, sondern langfristig absichern will. Der Aufsichtsrat plant, die Verträge von CEO Jochen Hanebeck und CFO Sven Schneider deutlich vorzeitig zu verlängern. Doch was steckt hinter diesem Schritt – und warum kommt er gerade jetzt?

Verträge sollen bis 2032 laufen

Im Umfeld der Hauptversammlung wurde bekannt, dass die Verträge von Hanebeck und Schneider bis mindestens 2032 verlängert werden sollen. Bisher liefen die Vereinbarungen noch bis Frühjahr 2027. Die formale Entscheidung des Aufsichtsrats ist für Mai angekündigt.

Aufsichtsratschef Herbert Diess begründet den Vorstoß mit dem Wunsch nach langfristiger Planungssicherheit. Gleichzeitig ist es ein Signal, dass der Aufsichtsrat die bisherige strategische Ausrichtung als erfolgreich einordnet.

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Dividende bestätigt, Investitionen steigen

Parallel zur Personalie bestätigte die Hauptversammlung eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie. Am Freitag war Ex-Dividenden-Tag, die Auszahlung ist für den darauffolgenden Montag vorgesehen.

Wichtiger für die operative Story sind allerdings die Investitionen: Anfang Februar hatte Infineon das geplante Investitionsvolumen für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Ein zentraler Baustein ist die neue „Smart Power Fab“ in Dresden, die im Sommer den Betrieb aufnehmen soll. Als Treiber der höheren Ausgaben nennt das Unternehmen insbesondere das wachsende Geschäft mit Chips für KI-Anwendungen.

Kursbild: nahe am Jahreshoch

An der Börse zeigt sich die Aktie trotz eines kleinen Rücksetzers am Freitag (-1,15% auf 45,14 Euro) in einer starken Verfassung. Seit Jahresbeginn liegt sie mit 17,84% im Plus und notiert nur rund 1,7% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 45,91 Euro.

Unterm Strich passt das Bild zusammen: Infineon setzt auf eine langfristig stabile Führung, während der Konzern gleichzeitig mehr Geld in neue Kapazitäten wie das Werk in Dresden lenkt – die formale Vertragsentscheidung des Aufsichtsrats soll im Mai fallen.

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