AMD Aktie: Strategische Neuaufstellung
Nach dem heftigen Kursrutsch infolge der Quartalszahlen kämpft sich AMD zurück. Während Anleger noch die durchwachsene Prognose verdauen, holt der Chipkonzern einen erfahrenen Marketing-Veteranen von Salesforce an Bord. Damit signalisiert das Unternehmen klar: Der Kampf um Marktanteile im KI-Sektor gegen Platzhirsch Nvidia soll künftig deutlich aggressiver geführt werden.
Prominente Verstärkung
AMD hat mit sofortiger Wirkung Ariel Kelman zum neuen Chief Marketing Officer ernannt. Die Personalie ist ein deutliches Signal an den Markt: Kelman bringt umfangreiche Erfahrung von Technologie-Schwergewichten wie Salesforce, Amazon Web Services und Oracle mit. Seine Aufgabe wird es sein, die globale Marketingstrategie zu leiten und die Kommunikation rund um die Produktpalette zu schärfen.
In einer ersten Stellungnahme betonte Kelman das enorme Potenzial im Bereich der KI-Rechenzentren. AMD muss sich hier nicht nur technologisch, sondern auch in der Wahrnehmung als ernstzunehmende Alternative etablieren. Die Unternehmensführung erhofft sich durch den Neuzugang eine Beschleunigung des aktuellen Momentums und ein besseres "Storytelling" gegenüber Investoren und Kunden.
Erholung nach dem Schock
An der Börse kommt die Stabilisierung gut an. Die Aktie konnte sich zuletzt von den Tiefstständen lösen, die nach dem Quartalsbericht Anfang Februar erreicht wurden. Aktuell notiert das Papier bei 217,19 US-Dollar, was einer Erholung von den jüngsten Tiefs entspricht, auch wenn der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von über 263 US-Dollar noch beträchtlich ist.
Auslöser für die vorangegangene Volatilität war der Ausblick auf das erste Quartal. Obwohl AMD im vierten Quartal die Erwartungen übertraf, enttäuschte die Umsatzprognose von rund 9,8 Milliarden US-Dollar. Investoren hatten auf stärkere Signale für ein beschleunigtes KI-Wachstum gehofft, was den Kurs kurzzeitig unter die Marke von 200 US-Dollar drückte.
Rechenzentren als Wachstumsmotor
Fundamental bleibt das Rechenzentrumsgeschäft der wichtigste Treiber für die Bewertung. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
* Q4 Umsatz: Das Segment wuchs um 39 Prozent auf den Rekordwert von 5,4 Milliarden US-Dollar.
* Gesamtjahr 2025: Der Umsatz kletterte um 32 Prozent auf 16,6 Milliarden US-Dollar.
* Treiber: Starke Nachfrage nach EPYC-Prozessoren und Instinct-Beschleunigern.
Marktbeobachter werten diese Daten als Beleg dafür, dass große Technologieunternehmen AMD zunehmend als "Second Source" neben Nvidia nutzen.
Die Kombination aus solider fundamentaler Entwicklung im Data-Center-Segment und der neuen Marketing-Offensive deutet darauf hin, dass AMD die Lücke zum Wettbewerb schließen will. Mit der für die zweite Jahreshälfte 2026 erwarteten Einführung der MI450-GPUs steht zudem der nächste technologische Katalysator bereits im Kalender.
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