Amazon arbeitet laut einem Bericht von The Information an einem KI-Content-Marktplatz, der Verlage mit Unternehmen verbinden soll, die KI-Produkte entwickeln. Die Plattform könnte als Brücke zwischen Content-Anbietern und Firmen dienen, deren KI-Tools auf lizenzierte Texte und Medien angewiesen sind. Erste Details wurden im Vorfeld einer AWS-Konferenz bekannt – interne Folien zeigten den Marktplatz gruppiert mit Kern-KI-Tools wie Bedrock und Quick Suite.

Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche heftig über die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte durch generative KI-Modelle diskutiert. Verlage drängen auf nutzungsbasierte Gebühren, die mit der Intensität der Content-Nutzung steigen. Microsoft arbeitet bereits an einem vergleichbaren Publisher Content Marketplace, der die Lizenzierungsbedingungen von Verlagen transparent darstellt.

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JPMorgan bleibt optimistisch

Trotz jüngster Kursschwäche bestätigt JPMorgan die Einstufung "Overweight" mit einem Kursziel von 265 Dollar. Analyst Doug Anmuth betont, dass die massiven Investitionen in AWS-Infrastruktur und KI zwar auf die Margen drücken, diese jedoch aus einer Position starker Nachfrage heraus getätigt werden. Das Kursziel liegt deutlich über dem aktuellen Niveau und sogar über dem Allzeithoch von 258,60 Dollar.

Die Amazon-Aktie reagierte vorbörslich mit einem moderaten Plus von 0,42 Prozent auf 209,60 Dollar. Die Bank sieht in der aktuellen Schwäche offenbar eine Überreaktion der Investoren auf die hohen Ausgaben.

Marketplace-Probleme bleiben Randthema

Parallel sorgen einzelne Händler auf der Amazon-Plattform mit horrenden Versandkosten für Unmut. Der alte E-Commerce-Trick, bei dem erst am Ende der Bestellung überzogene Liefergebühren sichtbar werden, tritt aktuell wieder vermehrt auf. Für die Aktie dürfte dies jedoch kaum relevant sein – solche Vorfälle bleiben Einzelfälle im riesigen Marketplace-Ökosystem.

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