Die Aktie von D-Wave Quantum hat eine turbulente Handelswoche hinter sich. Nachdem ein Leerverkäufer-Bericht gegen einen Wettbewerber die gesamte Quantum-Computing-Branche unter Druck setzte, erholte sich der Titel deutlich. Unterstützung kam von Analystenseite – und von neuen Millionenaufträgen.

Schnelle Erholung nach Sektor-Ausverkauf

Am 6. Februar 2026 veröffentlichte Wolfpack Research einen kritischen Bericht über den Konkurrenten IonQ. Die Folge: ein branchenweiter Ausverkauf. D-Wave-Aktien rutschten zwischenzeitlich auf 17,21 USD ab. Doch die Erholung folgte rasch. Bereits kurz darauf notierte der Titel wieder über der 20-USD-Marke. Offenbar differenzieren Investoren zwischen den spezifischen Vorwürfen gegen IonQ und der operativen Entwicklung bei D-Wave.

Am 7. Februar bekräftigte Needham-Analyst Quinn Bolton seine "Buy"-Einschätzung mit einem Kursziel von 48 USD. Die Bewertung impliziert erhebliches Aufwärtspotenzial und signalisiert Vertrauen in die Technologiestrategie des Unternehmens – insbesondere nach den jüngsten Übernahmen.

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Millionenverträge und strategische Zukäufe

Die Kurserholung wird durch konkrete Geschäftsabschlüsse untermauert. D-Wave hat die Übernahme von Quantum Circuits Inc. abgeschlossen. Ziel ist die Kombination von fehlerkorrigierender Gate-Modell-Technologie mit den bestehenden Annealing-Systemen.

Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen bedeutende Aufträge:

  • 10 Millionen USD: Zweijahresvertrag mit einem Fortune-100-Konzern für "Quantum Computing as a Service"
  • 20 Millionen USD: Lieferung eines Advantage2-Systems an die Florida Atlantic University in Boca Raton
  • Verteidigungssektor: Kooperationen mit Anduril und Davidson für Anwendungen in der US-Luft- und Raketenabwehr

Was die Zahlen zeigen werden

Trotz der Erholung bleibt die Aktie volatil. Im laufenden Jahr verzeichnete der Titel bis Anfang Februar ein Minus von 20 bis 30 Prozent – typisch für vorbörsliche Deep-Tech-Werte. Allerdings hebt der kontinuierliche Zufluss kommerzieller Verträge D-Wave von vielen Branchenkollegen ab, denen Kritiker mangelnde Umsatznähe vorwerfen.

Der Quartalsbericht für das Geschäftsjahr 2025 wird im April erwartet. Investoren werden vor allem auf die Integrationskosten der Quantum-Circuits-Übernahme und die Umsetzung der neu abgeschlossenen QCaaS-Verträge achten. Die Frage ist, ob die operative Entwicklung die aktuelle Bewertungslücke schließen kann.

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