Amazon Aktie: Kaufrausch ignoriert Streiks!
Während Gewerkschaften unter dem Motto „Make Amazon Pay“ weltweit zum Arbeitskampf aufriefen, machten die Kunden am Freitag genau das: Sie zahlten. Der E-Commerce-Gigant erlebt einen historischen Start in das Weihnachtsgeschäft 2025 und lässt Kritiker vorerst im Regen stehen. Doch reicht dieser massive Konsumschub aus, um die Aktie nachhaltig zurück zu alten Höchstständen zu katapultieren?
Historischer Start ins Weihnachtsgeschäft
Die vorläufigen Daten von Adobe Analytics haben die Erwartungen der Analysten pulverisiert. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Sorgen gaben US-Konsumenten am Black Friday die Rekordsumme von 11,8 Milliarden US-Dollar im Online-Handel aus. Das entspricht einem beeindruckenden Wachstum von 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt deutlich über den Prognosen.
Besonders ein Detail spielt Amazon dabei in die Hände: Erstmals wurden mehr als 50 Prozent aller Online-Käufe über mobile Endgeräte getätigt. Dieser Trend begünstigt vor allem jene Anbieter mit perfekt optimierten App-Ökosystemen – eine Paradedisziplin des Tech-Konzerns aus Seattle.
Anleger zeigen Streiks die kalte Schulter
An der Börse spielten die lautstarken Protestaktionen am Freitag keine Rolle. Zwar legten Mitarbeiter in Deutschland, Großbritannien und den USA die Arbeit nieder, um höhere Löhne zu fordern, doch nennenswerte operative Störungen blieben aus. Investoren konzentrierten sich stattdessen auf die Effizienz der Logistikmaschine. Die Entscheidung des Managements, erneut 250.000 Saisonkräfte einzustellen, wird vom Markt als Zeichen der Stärke und Zuversicht in das anhaltende Volumen gewertet.
Die Aktie honorierte die robusten Verkaufsdaten und ging am Freitag mit einem Plus von 1,24 Prozent bei 201,15 Euro aus dem Handel. Dennoch notiert das Papier aktuell noch knapp 14 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch, was charttechnisch Raum für Aufholpotenzial lässt.
Blick auf den Cyber Monday
Nun richtet sich der Fokus auf den morgigen Montag. Analysten erwarten für den Cyber Monday Umsätze von über 14 Milliarden Dollar, was den Tag zum wichtigsten Online-Shopping-Event des Jahres machen würde. Sollten sich die Prognosen eines "Goldlöckchen-Szenarios" – stabile Inflation gepaart mit Rekordausgaben – bestätigen, könnte dies der entscheidende Treibstoff für eine Jahresendrallye sein. Die entscheidende Frage für die kommende Woche lautet: Kann Amazon diesen Schwung nutzen, um wichtige Widerstandszonen zu durchbrechen?
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