Amazon Aktie: Ende der Talfahrt
Rund 450 Milliarden Dollar an Börsenwert lösten sich zuletzt in Luft auf. Auslöser war ein gigantischer Investitionsplan, der Anleger in die Flucht schlug und für die längste Verlustserie seit zwei Jahrzehnten sorgte. Jetzt sendet der Tech-Gigant erstmals wieder Lebenszeichen – doch ist die Skepsis gegenüber der kostspieligen Strategie wirklich verflogen?
Neun Handelstage in Folge gaben die Papiere nach, bevor nun eine erste Gegenbewegung einsetzte. Eine solch negative Serie verzeichnete der Konzern zuletzt im Jahr 2006. Ursprung des massiven Abverkaufs war der Bericht zum vierten Quartal, in dem das Management die Budgetplanung für das laufende Jahr 2026 offenlegte.
200 Milliarden Dollar für die Zukunft
Amazon plant, im Jahr 2026 rund 200 Milliarden Dollar zu investieren. Diese Summe übertraf die Prognosen der Wall Street deutlich und entspricht einer Steigerung von fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Kapital fließt primär in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz, darunter Rechenzentren, eigene Chip-Entwicklungen, Robotik und Netzwerke.
Marktteilnehmer reagierten zunächst schockiert auf den enormen Kapitalbedarf und sorgten sich um die Liquidität des Unternehmens. Die Angst, dass die hohen Kosten die Margen kurzfristig zu stark belasten, führte zu dem massiven Kursrutsch.
Branche im Investitionsmodus
Der E-Commerce-Riese steht mit dieser aggressiven Ausgabenpolitik nicht isoliert da. Auch Wettbewerber wie Alphabet, Microsoft und Meta wenden derzeit gewaltige Mittel auf, um ihre KI-Infrastruktur auszubauen. Während die Führungsetagen dieser Konzerne fest an die langfristige Rentabilität dieser Ausgaben glauben, herrschte unter Anlegern zunächst Zweifel am Verhältnis von Aufwand und Ertrag.
Die aktuelle Stabilisierung des Kurses deutet darauf hin, dass der Markt beginnt, die neuen Realitäten zu akzeptieren. Vorerst haben die Käufer die Panikverkäufe gestoppt und bewerten die langfristigen Chancen der KI-Offensive nun offenbar höher als die kurzfristigen Belastungen für die Bilanz.
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