Amazon Aktie: Analyst-Optimismus
Morgan Stanley sieht massives Aufwärtspotenzial für Amazon – trotz Berkshire-Ausstieg und 200 Milliarden Dollar Investitionsplan. Analyst Brian Nowak bekräftigte am Mittwoch seine bullische These mit einem Kursziel von 300 Dollar. Das entspricht einem Potenzial von 46 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von 204,79 Dollar.
300-Dollar-Ziel bekräftigt
Die Investmentbank hält an ihrer „Overweight"-Einstufung fest. Nowaks zentrale These: Der Markt unterschätzt die Rendite aus Amazons aggressiven KI-Investitionen. Die Analysten rechnen damit, dass Amazon Web Services (AWS) von der Ausweitung der Rechenzentrumskapazitäten überproportional profitieren wird.
Sollte sich die Infrastruktur-Investition normalisiert auszahlen, könnte das Umsatzwachstum von AWS von derzeit 24 Prozent auf über 35 Prozent beschleunigen. Auch im Einzelhandel sieht Morgan Stanley Potenzial: KI-Tools wie der Shopping-Assistent „Rufus" treiben bereits das Warenvolumen nach oben.
Berkshire reduziert Position deutlich
Berkshire Hathaway verkaufte im vierten Quartal 2025 rund 77 Prozent seiner Amazon-Beteiligung – über 7,7 Millionen Aktien. Der Schritt fügt sich in eine breitere Portfoliobereinigung des Konglomerats ein, die Ende 2025 begann. Eine fundamentale Neubewertung von Amazon war offenbar nicht der alleinige Auslöser.
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Parallel dazu trennte sich Douglas Herrington, CEO der weltweiten Amazon-Einzelhandelssparte, am 17. Februar von 4.784 Aktien zum Durchschnittspreis von 198,37 Dollar. Die Transaktion erfolgte jedoch über einen bereits am 10. November 2025 eingerichteten 10b5-1-Handelsplan. Solche automatisierten Verkaufspläne sind kein Indikator für aktuelle Einschätzungen. Herrington hält weiterhin über 512.000 Aktien.
Die Rechnung mit 200 Milliarden
CEO Andy Jassy kündigte Anfang Februar Investitionen von rund 200 Milliarden Dollar für 2026 an – der Großteil fließt in KI-Infrastruktur, Chips und Rechenzentren. Diese Summe belastet kurzfristig den freien Cashflow erheblich.
Das operative Geschäft läuft derweil robust. Im vierten Quartal 2025 stieg der Nettoumsatz um 14 Prozent auf 213,4 Milliarden Dollar und übertraf die Erwartungen. AWS legte auf 35,6 Milliarden Dollar zu – ein Signal, dass die Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten das Angebot weiterhin übersteigt. Genau diese Konstellation rechtfertigt laut Morgan Stanley den massiven Investitionszyklus.
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