Der E-Commerce-Riese beweist diese Woche, dass er mehr als nur Pakete ausliefern kann. Mit einem Rekordstart an den Kinokassen und dem Auftakt einer groß angelegten Rabattaktion feuert der Konzern gleich aus zwei Rohren. Während das teure Hollywood-Abenteuer erste Früchte trägt, rüstet sich die Einzelhandelssparte für das wichtige Frühlingsgeschäft.

Der Sci-Fi-Film „Project Hail Mary“ bescherte den Amazon MGM Studios am Wochenende einen dringend benötigten Triumph. Mit weltweiten Einnahmen von 141 Millionen US-Dollar brach der Streifen den bisherigen internen Rekord von „Creed III“ deutlich. Dieser Erfolg markiert einen wichtigen Meilenstein für die Filmsparte. Seit der acht Milliarden Dollar schweren Übernahme von MGM im Jahr 2022 tat sich das Unternehmen schwer, echte Blockbuster auf die Leinwand zu bringen. Bei einem üppigen Produktionsbudget von 200 Millionen Dollar muss der aktuelle Hit allerdings die halbe Milliarde knacken, um profitabel zu wirtschaften.

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Frühlings-Offensive im Handel

Abseits der Kinoleinwände startet am Mittwoch der groß angelegte „Big Spring Sale“. Im Gegensatz zum bekannten Prime Day im Sommer richtet sich diese siebentägige Rabattaktion ganz bewusst auch an Kunden ohne Abonnement. Der strategische Hintergedanke ist klar: Der Konzern will in der traditionell ruhigeren Phase des ersten Quartals die Kundenbindung hoch halten und saisonale Lagerbestände räumen. Damit greift der Online-Händler direkt klassische Baumärkte und Gartencenter in deren wichtigster Verkaufszeit an.

Analysten sehen starkes Wachstum

An der Wall Street sorgen diese parallelen Vorstöße für Optimismus. Die Experten von TD Cowen prognostizieren für das Jahr 2026 ein operatives Ergebnis von rund 104 Milliarden Dollar. Als Haupttreiber sehen sie dabei das florierende Werbegeschäft sowie ein über den Erwartungen liegendes Wachstum der Cloud-Sparte AWS durch neue KI-Anwendungen. Am Aktienmarkt spiegelt sich diese fundamentale Zuversicht nach einer leichten Schwächephase noch nicht vollständig wider. Gestern ging das Papier bei 181,16 Euro aus dem Handel und notiert damit knapp vier Prozent unter der viel beachteten 50-Tage-Linie.

Die kommenden Tage liefern direkt messbare Ergebnisse für beide Geschäftsbereiche. Während der Frühlings-Sale am 31. März endet und harte Fakten zur aktuellen Konsumlaune liefert, genießt der Kino-Hit noch bis zum 1. April eine konkurrenzlose Zeit an den Kinokassen. Erst dann startet mit dem nächsten großen Animationsfilm der direkte Wettbewerb um die Gunst der Zuschauer.

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