Nach den jüngsten Turbulenzen um irreführende Werbeversprechen liefert ImmunityBio nun wieder handfeste wissenschaftliche Fakten. Ein unabhängiges Kontrollkomitee hat der entscheidenden QUILT-2.005-Studie zur Behandlung von Blasenkrebs im Frühstadium ausreichend statistische Aussagekraft bescheinigt. Damit rückt eine Ausweitung der bisherigen Zulassung für das Biotech-Unternehmen einen wichtigen Schritt näher.

Die Details zur laufenden Studie

Das unabhängige Datenüberwachungskomitee zog nach der Auswertung von 183 Patienten eine positive Zwischenbilanz. Die bisher rekrutierten 366 Teilnehmer reichen demnach völlig aus, um die Wirksamkeit der Kombinationstherapie aus ANKTIVA und Bacillus Calmette-Guérin (BCG) im Vergleich zur alleinigen BCG-Gabe verlässlich nachzuweisen. Eine weitere Patientenrekrutierung ist laut dem Gremium nicht erforderlich. Im Fokus der Untersuchung stehen Patienten mit nicht muskelinvasivem Blasenkrebs, die zuvor noch keine Standardbehandlung erhalten haben.

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Erweiterung des Patientenkreises

Bislang ist die Therapie von ImmunityBio nur für Patienten zugelassen, bei denen herkömmliche Behandlungen bereits versagt haben. Ein erfolgreicher Vorstoß in frühere Krankheitsstadien würde den potenziellen Markt für das Unternehmen erheblich vergrößern. Das Management hält daher an seinem Zeitplan fest und plant, den ergänzenden Zulassungsantrag im vierten Quartal 2026 einzureichen. Basis dafür wird die finale Datenauswertung der nun geschlossenen Patientenkohorte sein.

Kontrastprogramm zur FDA-Rüge

Die positiven Studiendaten kommen für den Aktienkurs zur rechten Zeit. Erst am Dienstag und Mittwoch dieser Woche gerieten die Papiere unter Druck, nachdem die US-Gesundheitsbehörde FDA eine Warnung wegen überzogener Wirksamkeitsversprechen in Werbematerialien ausgesprochen hatte.

Abseits dieses regulatorischen Fehltritts treibt ImmunityBio die kommerzielle und klinische Expansion jedoch weiter voran. So erteilte die Sonderverwaltungszone Macau am 20. März die erste Zulassung für den asiatischen Raum. Zudem nahm das National Comprehensive Cancer Network die Kombinationstherapie Mitte März in seine onkologischen Behandlungsrichtlinien für bestimmte Hochrisiko-Patienten auf.

Mit einem weltweiten Umsatz von 113 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2025 hat ImmunityBio eine erste finanzielle Basis geschaffen. Der nächste fundamentale Meilenstein für die Pipeline ist nun die für Ende 2026 geplante Einreichung des Zulassungsantrags für die erweiterte Blasenkrebs-Indikation.

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