AMAG-Aktie: Im Rückwärtsgang!
Das vergangene Jahr war nicht einfach für europäische Metallunternehmen, was nun auch ein Blick auf die Zahlen von AMAG Austria Metall zeigt. Dort entwickelten die Absätze sich rückläufig. Mit 417.600 Tonnen konnte 1,7 Prozent weniger Aluminium als im Vorjahr verkauft werden. Allerdings erholten sich gleichzeitig die Preise, sodass die Umsätze sich um 2,1 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro verbessern konnten. Abseits davon hatte das Unternehmen aber noch mit vielen anderen Schwierigkeiten zu kämpfen.
Ein durch Handelspolitik beeinflusster Wettbewerb hat laut AMAG für Margenrückgänge gesorgt. Stabilisierungsmaßnahmen hätten zwar Schlimmeres noch verhindern können. Infolge von Zöllen und anderen Entwicklungen ging das Ebitda aber letztlich um 23,5 Prozent auf 137 Millionen Euro zurück. Der Nettogewinn verringerte sich um 21,3 Prozent auf noch 34 Millionen Euro. Das sind beileibe nicht die besten Zahlen, je AMAG je ausgewiesen hätte.
AMAG: Könnte schlimmer sein
Auch für das laufende Jahr rechnet der Aluminiumkonzern mit einem volatilen Umfeld und handelspolitischen Unsicherheiten, ganz besonders mit Blick auf ungeklärte Zollfragen seitens der USA. Der Weltmarkt insgesamt lasse aber Anzeichen für eine stärkere Nachfrage nach Primär- und Sekundäraluminium erwarten. Unter dem Strich klingt all das aber letztlich wenig euphorisch.
Die Anleger scheinen sich angesichts dessen darüber zu freuen, dass es nicht noch schlimmer kam und der Vorstand trotz Gegenwind an der Dividende festhält. Für jene sollen bei der nächsten Hauptversammlung 0,75 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Das ist mehr, als die Märkte erwartet hätten und lässt sich angesichts der Ausgangslage noch als ordentlich bezeichnen. Die Aktionäre sollen offenbar nicht mehr als nötig unter anhaltenden Unsicherheiten leiden.
Im grünen Bereich
Dafür bedanken die Bullen sich recht artig, indem sie der AMAG-Aktie im Handel am Freitag ein Plus von einem Prozent bis zum Handel am Vormittag gönnten. Die jüngste Erholung scheint sich damit zu verfestigen und der Kurs steigt zum ersten Mal seit Langem über die Linie von 30 Euro. Die Aussichten bleiben unsicher, doch das Management scheint die Anteilseigner mit seinem Kurs dennoch überzeugen zu können.
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