Anleger bei dem Wolfram-Spezialisten Almonty Industries sind alarmiert. Ein hochrangiger Insider hat sich nicht nur von einem Teil seiner Aktien getrennt, sondern seine Position vollständig aufgelöst. Dieser Schritt sorgt für Unruhe und steht im krassen Gegensatz zur bisherigen Zuversicht, die von der Führungsebene des Unternehmens zuletzt ausging.

David Hanick, Independent Director bei Almonty, stieß sein gesamtes Aktienpaket ab. Der Verkauf umfasste Anteile im Wert von rund 1,7 Millionen kanadischen Dollar (CAD) zu einem Durchschnittskurs von 13,21 CAD. Ein solcher Komplettausstieg einer Führungskraft wiegt an der Börse schwer, da Insider in der Regel über detaillierte Einblicke in die operative Entwicklung und die Zukunftsaussichten verfügen. Dass Hanick keine einzige Aktie im Depot behielt, wird am Markt als Signal gewertet, dass sein Vertrauen in die kurzfristige Kursentwicklung gering ist.

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Mit diesem Volumen markiert die Transaktion den größten Insiderverkauf der letzten zwölf Monate. Da der Verkaufskurs nahe dem aktuellen Marktpreis von 12,52 CAD liegt, hat der Schritt unmittelbare Relevanz für die Bewertung des Papiers. Während Teilverkäufe oft private Gründe wie Portfolio-Umschichtungen haben können, deutet eine vollständige Liquidation häufig auf eine geänderte Risikoeinschätzung hin.

Widersprüchliche Signale

Doch das Gesamtbild ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Hanicks Ausstieg steht isoliert gegen einen breiten Trend der letzten zwölf Monate. Offizielle Börsendaten zeigen, dass die Insidergruppe insgesamt deutlich auf der Käuferseite stand, was die Situation für Aktionäre undurchsichtig macht.

Die Datenlage im Überblick:
* Dominante Käuferseite: Im letzten Jahr erwarben Insider rund 8,9 Millionen Aktien.
* Geringe Verkäufe: Dem standen im gleichen Zeitraum Verkäufe von nur etwa 375.918 Anteilen gegenüber.
* Der aktuelle Bruch: Hanicks Verkauf durchbricht dieses langfristige Muster der Akkumulation abrupt.

Die Aktie befindet sich nun in einem Spannungsfeld zwischen der langfristigen Zuversicht der breiten Führungsebene und dem radikalen Rückzug eines einzelnen Direktors. Solange keine weiteren Führungskräfte dem Beispiel Hanicks folgen und ihre Bestände abstoßen, überwiegt rein quantitativ weiterhin das Kaufvolumen der letzten Monate gegenüber diesem isolierten Verkaufssignal.

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