Ein Kursplus von über 11 Prozent zum Wochenstart lässt aufhorchen. Während die globalen Lieferketten für kritische Rohstoffe unter Druck geraten, rückt Almonty Industries in den Fokus der Anleger. Der Markt für Wolfram erlebt derzeit eine dramatische Verknappung, und die strategische Bedeutung westlicher Versorgungsquellen nimmt rapide zu.

Strategische Engpässe

Auslöser für den gestrigen Kurssprung ist primär das Marktumfeld für das Industriemetall Wolfram. Die Preise für Ammonium-Parawolframat (APT), ein zentrales Vorprodukt, zogen bereits Ende 2025 kräftig an und setzen diesen Trend im laufenden Jahr fort.

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Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung sind Exportbeschränkungen aus China, das den Großteil der weltweiten Primärproduktion kontrolliert. Diese künstliche Verknappung trifft auf geopolitische Gegenmaßnahmen: Die USA werden ab 2027 Beschränkungen für chinesisches Wolfram in der Rüstungsbeschaffung einführen. Diese Konstellation zwingt westliche Abnehmer dazu, sich frühzeitig alternative Quellen zu sichern.

Vom Bau zur Produktion

Almonty Industries positioniert sich, um genau diese Versorgungslücke zu schließen. Ein operativer Wendepunkt wurde bereits im Dezember 2025 erreicht, als in der Sangdong-Mine in Südkorea der aktive Abbau begann. Die Förderung des ersten Erzes markierte den erfolgreichen Übergang von der Konstruktions- in die Produktionsphase.

Das erklärte Ziel des Unternehmens ist ambitioniert: Almonty will künftig mindestens 40 Prozent des nicht-chinesischen Wolfram-Marktes bedienen. Flankiert wird dies durch das Gentung-Projekt im US-Bundesstaat Montana, das für die zweite Jahreshälfte 2026 zur Produktionsreife geführt werden soll.

Ausblick und Finanzierung

Um den Hochlauf der Sangdong-Mine und die Entwicklung in Montana zu stützen, hat das Unternehmen seine Kapitalbasis im vergangenen Jahr durch zwei Finanzierungsrunden gestärkt. Der Fokus liegt nun auf dem vollständigen kommerziellen Betrieb der Phase 1 in Sangdong im Laufe dieses Jahres. Die Erweiterung durch Phase 2 ist für 2027 terminiert. Bestehende Abnahmeverträge, unter anderem für US-Verteidigungsanwendungen, sorgen dabei für eine gewisse Planungssicherheit auf der Einnahmenseite.

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