Almonty Industries Aktie: Kassen gefüllt
Der Wolfram-Spezialist Almonty Industries hat seine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen und dabei die ursprünglichen Erwartungen deutlich übertroffen. Aufgrund der hohen Nachfrage von Investoren wurde das Angebot mehrfach aufgestockt, sodass dem Unternehmen nun brutto knapp 130 Millionen US-Dollar zur Verfügung stehen. Für Anleger lieferte CEO Lewis Black eine entscheidende Nachricht zur künftigen Finanzierungsstrategie gleich mit.
Investoren greifen zu
Ursprünglich hatte Almonty geplant, 15 Millionen neue Aktien auszugeben. Das starke Interesse am Markt führte jedoch dazu, dass das Volumen zunächst auf 18 Millionen und schließlich – inklusive der vollständigen Ausübung der Mehrzuteilungsoption durch die begleitenden Banken – auf 20,7 Millionen Anteile erhöht wurde.
Der Bruttoerlös beläuft sich auf exakt 129.375.000 US-Dollar. Als federführender Manager agierte BofA Securities, unterstützt von einem Konsortium weiterer Finanzinstitute. Diese massive Überzeichnung signalisiert ein robustes Vertrauen des Marktes in die Expansionspläne des Unternehmens.
Expansion auf drei Kontinenten
Das frische Kapital ist bereits fest verplant und soll die Wachstumsstrategie in Nordamerika, Europa und Asien beschleunigen. Konkret fließen die Mittel in folgende Projekte:
- USA (Montana): Exploration und Entwicklung des kürzlich erworbenen "Gentung Browns Lake"-Wolframprojekts.
- Portugal: Erweiterungsarbeiten an der bestehenden Panasqueira-Mine.
- Südkorea: Explorationsaktivitäten beim "Sangdong Molybdenum"-Projekt.
- Allgemeines: Stärkung des Betriebskapitals für Unternehmenszwecke.
Besonders die Akquisition in Montana im November 2025 markierte einen strategischen Wendepunkt, da Almonty damit direkt in den US-Markt eintritt. Dies geschieht vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen und dem Bestreben westlicher Industrienationen, die Abhängigkeit von chinesischen Wolfram-Lieferungen zu reduzieren.
CEO erklärt Finanzierung für beendet
Bemerkenswert deutlich äußerte sich Lewis Black zur weiteren Vorgehensweise. Der CEO betonte, dass Almonty sich nun als vollständig kapitalisiert betrachtet, um die skizzierten Projekte umzusetzen. Es bestehe aktuell keine Absicht, weitere Kapitalerhöhungen über den bestehenden Basisprospekt durchzuführen.
Konsequenterweise plant das Unternehmen, diesen Prospekt zurückzuziehen. Dies ist ein klares Signal an die Aktionäre, dass eine weitere Verwässerung der Anteile derzeit nicht auf der Agenda steht.
Mit der Einstellung des pensionierten US-Brigadegenerals Steven L. Allen als Chief Operating Officer im Dezember und den nun gesicherten finanziellen Mitteln geht Almonty Industries gestärkt in das Jahr 2026. Die Kombination aus gefüllter Kasse und dem strategischen Fokus auf die Versorgungssicherheit bei kritischen Mineralien positioniert das Unternehmen, um die prognostizierte Produktionslücke im Westen zu schließen.
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