Almonty Industries Aktie: Vom Projekt zum Produzenten
Nach über einem Jahrzehnt Entwicklungsarbeit und mehr als 100 Millionen Dollar Investition ist die Sangdong-Wolframmine in Südkorea nun offiziell in Betrieb. Am 16. März 2026 bestätigte Almonty Industries den Abschluss des Phase-1-Inbetriebnahmeprozesses — einen Tag später folgte eine Zeremonie mit über 200 politischen Vertretern aus Südkorea und den USA. Das Signal dahinter war unmissverständlich: Sangdong ist mehr als ein Bergbauprojekt.
Was Phase 1 liefert
Die Aufbereitungsanlage ist auf rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr ausgelegt und soll jährlich etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat produzieren. Die Qualität des Vorkommens ist dabei außergewöhnlich: Mit einem durchschnittlichen Erzgehalt von rund 0,51 % Wolframtrioxid liegt Sangdong etwa dreimal über dem globalen Durchschnitt. Die erwartete Minenlebensdauer beträgt mehr als 45 Jahre.
Für Phase 2, die 2027 anlaufen soll, plant Almonty eine Verdoppelung der Verarbeitungskapazität auf 1,2 Millionen Tonnen Erz jährlich. Bei voller Auslastung könnte Sangdong rund 40 % der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken.
Geopolitik als Rückenwind
Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme ist kein Zufall. China kontrolliert schätzungsweise 88 % der globalen Wolframproduktion und hat Ende 2025 seine Exportquoten deutlich verschärft. Das trieb den Wolframpreis im vergangenen Jahr um mehr als 160 % nach oben. Die USA haben seit 2015 keine eigene Wolframproduktion mehr — obwohl das Metall auf der strategischen Rohstoffliste steht. Geplante US-Beschaffungsregeln würden Wolfram aus China, Russland und Nordkorea ab 2027 aus der Rüstungsbeschaffung ausschließen. Sangdongs Zeitplan passt exakt in dieses Fenster.
Das institutionelle Interesse spiegelt diese Dynamik wider. Van Eck Associates hat seine Beteiligung um mehr als 13.000 % auf 11,24 Millionen Aktien im Wert von rund 99 Millionen Dollar ausgebaut. Die Zahl investierter Fonds stieg im vergangenen Quartal um 55 % auf 107.
Zahlen als nächste Bewährungsprobe
Almonty hat die Schwelle vom Entwicklungsunternehmen zum aktiven Produzenten überschritten. Die längerfristige Vision — intern als „Korean Trinity" bezeichnet — sieht neben dem Bergbau auch eine Wolframoxid-Anlage und die Erschließung des benachbarten Molybdän-Vorkommens vor, alles auf einem integrierten Standort in Südkorea.
Am 26. März 2026 legt Almonty seinen Quartalsbericht vor. Es wird der erste Abschluss sein, der sowohl die erhöhten Wolframpreise als auch erste Produktionsergebnisse aus Sangdong abbildet — und damit erstmals zeigt, ob die operative Realität mit der Bewertung Schritt hält, die der Markt dem Unternehmen inzwischen zuschreibt.
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