Almonty Industries Aktie: Auf dem Prüfstand
Innerhalb eines Jahres hat sich die Almonty-Aktie von einem Dollar auf über 22 Dollar katapultiert. Hinter dieser Entwicklung steckt mehr als Spekulation: ein struktureller Engpass im globalen Wolframmarkt trifft auf einen der wenigen westlichen Produzenten, der tatsächlich liefern kann.
Wolfram als geopolitische Ressource
China kontrolliert rund 75 bis 80 Prozent der weltweiten Wolframproduktion und hat Ende 2025 die Exportbeschränkungen erheblich verschärft. Laut einer Analyse von BMO Capital Markets kamen bestimmte chinesische Wolframexporte in diesem Zeitraum zeitweise vollständig zum Erliegen. Der Wolframpreis stieg daraufhin 2025 um mehr als 160 Prozent und legte zu Beginn des Jahres 2026 weiter zu.
Ab 2027 sollen in den USA zudem Wolframimporte aus China für Verteidigungszwecke verboten werden. Das verschärft den Druck auf westliche Abnehmer zusätzlich. Jüngste Entwicklungen im Nahen Osten haben außerdem dazu geführt, dass sich der Preis für Wolfram in Verteidigungsqualität vom Standardprodukt Ammoniumparawolframat (APT) abgekoppelt hat.
Sangdong läuft an — Analysten ziehen nach
Im Mittelpunkt der Investitionsthese steht die Sangdong-Mine in Südkorea. Almonty hat dort den aktiven Abbaubetrieb aufgenommen und das erste Erz auf den Run-of-Mine-Platz geliefert. Ziel ist zunächst die vollständige kommerzielle Produktion in Phase 1, gefolgt von einer Phase-II-Erweiterung bis 2027, die die Jahreskapazität auf 1,2 Millionen Tonnen heben soll.
Die Analystenreaktionen spiegeln die wachsende Überzeugung wider:
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Almonty?
- DA Davidson hob das Kursziel am 6. März von 18 auf 25 US-Dollar an und bekräftigte die Kaufempfehlung — nach einer vorherigen Anhebung von 12 auf 18 Dollar im Februar.
- B. Riley Financial erhöhte das Ziel von 10 auf 17 US-Dollar, ebenfalls mit „Buy"-Rating.
- Couloir Capital schraubte sein faires Wertziel um mehr als 150 Prozent nach oben — von 7,69 auf 19,30 kanadische Dollar.
DA Davidson erwartet, dass der Fastmarkets-Wolframpreis in der laufenden Woche die Marke von 2.000 US-Dollar je metrischer Tonneneinheit überschreiten wird, und hat seine Langfristpreisannahmen bis etwa 2028 angehoben.
Institutionelle Investoren steigen ein
Das institutionelle Interesse ist zuletzt deutlich gestiegen. Die Zahl der Fonds mit Positionen in Almonty sprang im vergangenen Quartal um mehr als 55 Prozent auf 107. Van Eck Associates erhöhte seine Position in Q4 um rund 13.295 Prozent auf knapp 11,2 Millionen Aktien — ein Wert von rund 99 Millionen US-Dollar. Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors eröffneten neue Positionen im Wert von 25,6 beziehungsweise 16,3 Millionen Dollar.
Parallel dazu schloss Almonty 2025 zwei Kapitalerhöhungen in den USA ab und erlöste dabei brutto mehr als 219 Millionen US-Dollar. In Montana sicherte sich das Unternehmen zudem die vollständige Kontrolle über das Projekt „Gentung Browns Lake" und strebt dort ab der zweiten Jahreshälfte 2026 eine jährliche Produktion von rund 140.000 Einheiten Wolframkonzentrat an.
Der erste Realitätscheck kommt am 19. März
Am 19. März 2026 veröffentlicht Almonty seine Quartalsergebnisse. Es werden die ersten konkreten Finanzdaten sein, die zeigen, ob die gestiegenen Wolframpreise und der Hochlauf in Sangdong tatsächlich in den Zahlen ankommen. DA Davidson hat sein Kursziel innerhalb von rund vier Monaten dreimal erhöht — von 12 über 18 auf nun 25 US-Dollar. Die Ergebnisse vom 19. März werden zeigen, ob die operative Umsetzung mit dem Tempo der Analystenerwartungen Schritt halten kann.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 12. März liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








