Almonty Aktie: Brancheninterne Beobachtungen
Der Abschluss der Phase-1-Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine in Südkorea am 16. März war ein historischer Moment — die erste Produktion nach mehr als 30 Jahren Stillstand. Seither korrigiert die Aktie deutlich. Heute verlor das Papier rund 12 Prozent und notiert damit knapp ein Drittel unter dem Allzeithoch vom 11. März.
Zwischen Meilenstein und Marktreaktion
Solche Korrekturen nach operativen Höhepunkten sind an den Märkten nicht ungewöhnlich. Anleger, die auf das Ereignis gesetzt hatten, nehmen Gewinne mit — zumal die Aktie seit Jahresanfang trotz des heutigen Rückgangs noch immer rund 69 Prozent im Plus liegt. Der RSI von über 80 deutet auf eine technisch überkaufte Lage hin, was den Verkaufsdruck zusätzlich erklären dürfte.
Gleichzeitig bleibt das fundamentale Bild komplex. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Almonty einen Nettoverlust von 161,9 Millionen US-Dollar — nach 16,3 Millionen im Vorjahr. Der Sprung klingt alarmierend, ist aber zu einem großen Teil buchhalterischer Natur: Eine nicht zahlungswirksame Belastung von 87,3 Millionen Dollar entstand durch die Neubewertung von eingebetteten Derivatverbindlichkeiten aus Wandelanleihen, ausgelöst durch den starken Kursanstieg der Aktie selbst. Der Umsatz stieg im selben Zeitraum um 13 Prozent auf 32,5 Millionen Dollar, getrieben von deutlich höheren Wolframpreisen. Die Liquidität ist mit 268,4 Millionen Dollar nach zwei erfolgreichen Kapitalerhöhungen solide.
Wolfram-Defizit als struktureller Rückenwind
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Die Marktdynamik beim Wolfram bleibt bemerkenswert. Der Zwölf-Monats-Durchschnittspreis für Ammoniumparawolframat (APT) lag Mitte März bei 2.250 US-Dollar je Metriktonneneinheit — ein Anstieg von 534 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 wird ein globales Angebotsdefizit von 2.330 Tonnen erwartet.
Sangdong soll bei voller Auslastung rund 40 Prozent des weltweiten Wolframbedarfs außerhalb Chinas decken. Die geplante Phase-2-Erweiterung, die 2027 in Betrieb gehen soll, würde den jährlichen Ausstoß auf etwa 4.600 Tonnen verdoppeln. Ergänzt wird die Strategie durch den Erwerb des Gentung-Wolframprojekts in Montana, das auf die wachsende US-Nachfrage aus Verteidigungs- und Technologiebranchen abzielt — zumal US-Beschaffungsvorschriften ab 2027 nicht-chinesische Quellen vorschreiben.
Die operative Geschichte bleibt intakt. Die Kurskorrektur der vergangenen zwei Wochen spiegelt vor allem die Abkühlung nach einem spekulativ aufgeheizten Anstieg wider — weniger eine Neubewertung der Fundamentaldaten.
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