Nach mehr als einem Jahrzehnt Entwicklungsarbeit und über 100 Millionen US-Dollar Investition ist es so weit: Die Sangdong-Wolframmine im südkoreanischen Gangwon-Provinz hat die Phase-1-Inbetriebnahme abgeschlossen. Für Almonty Industries bedeutet das den Übergang vom Entwickler zum aktiven Produzenten — zu einem Zeitpunkt, der kaum günstiger sein könnte.

Warum Sangdong jetzt so wichtig ist

China kontrolliert schätzungsweise 75 bis 80 Prozent des weltweiten Wolframangebots. Ende 2025 verschärfte das Land seine Exportbeschränkungen erheblich — mit direkten Folgen für den Markt: Der Wolframpreis stieg innerhalb eines Jahres um mehr als 160 Prozent. Ab 2027 sollen in den USA zudem Wolframimporte aus China für Verteidigungszwecke verboten werden.

Sangdong trifft dieses Zeitfenster präzise. Die Anlage ist auf eine jährliche Verarbeitungskapazität von rund 640.000 Tonnen Erz ausgelegt, was etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat pro Jahr ergibt. Das Erz weist einen durchschnittlichen Gehalt von rund 0,51 Prozent Wolframtrioxid auf — etwa dreimal so hoch wie der globale Durchschnitt. Die erwartete Minenlebensdauer liegt bei über 45 Jahren.

Ausbau, Investoren und der nächste Schritt

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Eine Phase-2-Erweiterung soll 2027 in Betrieb gehen und die Kapazität auf 1,2 Millionen Tonnen Erz jährlich verdoppeln. Bei Vollauslastung könnte Sangdong rund 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken. Langfristig plant Almonty eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette in Südkorea — ergänzt durch eine Wolframoxidanlage und das benachbarte Molybdän-Vorkommen, intern als „Korean Trinity" bezeichnet.

Das institutionelle Interesse ist spürbar gestiegen. Die Zahl der Fonds mit Positionen in Almonty kletterte im vergangenen Quartal um mehr als 55 Prozent auf 107. Van Eck Associates erhöhte seinen Anteil auf 11,24 Millionen Aktien — ein Zuwachs von rund 13.295 Prozent, bewertet mit etwa 99 Millionen US-Dollar. DA Davidson hob sein Kursziel von 18 auf 25 US-Dollar an und bekräftigte die Kaufempfehlung, mit der Erwartung, dass der Wolframpreis dauerhaft über 2.000 US-Dollar je metrische Tonneneinheit bleiben wird.

Am 26. März legt Almonty seinen Quartalsbericht vor. Es werden die ersten Finanzdaten sein, die sowohl die historisch hohen Wolframpreise als auch die Anfangsproduktion aus Sangdong widerspiegeln — und damit zeigen, ob der operative Meilenstein bereits in der Bilanz ankommt.

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