Uranium Energy schloss am Mittwoch mit einem Minus von 7,65 Prozent bei 18,60 US-Dollar – und das, obwohl der Uranpreis am Vortag auf ein 20-Monats-Hoch von 98,30 US-Dollar je Pfund geklettert war. Während der S&P 500 nur 0,13 Prozent verlor und der Dow Jones sogar leicht zulegte, ging es für den größten US-Uranproduzenten deutlich bergab. Ein klarer Gegenlauf zur Marktentwicklung.

Die Aktie hatte zuvor eine Rally von über 72 Prozent hingelegt und damit sowohl den Sektor Basic Materials (+12,37 Prozent) als auch den S&P 500 (+0,78 Prozent) im gleichen Zeitraum klar hinter sich gelassen. Der jüngste Rücksetzer könnte auf Gewinnmitnahmen nach dem starken Anstieg hindeuten.

Uranpreis auf Höhenflug

Der Uranmarkt zeigt sich robust. Mehrere Faktoren treiben die Preise: Die USA vereinfachen regulatorische Prozesse für Uranumwandler und -anreicherer, Centrus und andere heimische Produzenten erhielten neue Verträge im Wert von 2,7 Milliarden US-Dollar, um reduzierte russische Lieferungen nach den Sanktionen auszugleichen. Hinzu kommt die wachsende Nachfrage durch Rechenzentren, die enorme Mengen Strom benötigen. Laut Reuters könnte ein bestätigter Preis von 100 US-Dollar je Pfund oder darüber neuen Schwung in den Spotmarkt bringen.

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Solide Basis, klare Ambitionen

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (per 31. Oktober 2025) verfügte Uranium Energy über 698 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln, Uranbeständen und Aktien – bei null Schulden. Das Unternehmen schloss zudem ein öffentliches Angebot über 234 Millionen US-Dollar ab, um Wachstumsprojekte zu finanzieren.

Die Uranbestände beliefen sich auf 1,356 Millionen Pfund U₃O₈ mit einem Marktwert von 111,9 Millionen US-Dollar. Weitere 300.000 Pfund waren bis Ende Dezember 2025 zu 37,05 US-Dollar je Pfund vertraglich gesichert. Im Quartal produzierte das Unternehmen 68.612 Pfund zu Gesamtkosten von 34,35 US-Dollar je Pfund.

Expansion läuft

Uranium Energy treibt mehrere Projekte voran. Im Oktober 2025 startete ein 34.000-Meter-Bohrprogramm am Roughrider-Projekt im Athabasca-Becken in Saskatchewan. Ziel ist es, vermutete in angezeigte Uranressourcen umzuwandeln. Parallel dazu gründete das Unternehmen die United States Uranium Refining & Conversion Corp, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft, die die Machbarkeit einer neuen amerikanischen Uran-Raffinerie und -Umwandlungsanlage prüft. Fluor wurde mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, deren Ergebnisse Mitte 2026 erwartet werden.

Die US-Regierung stufte Uran im November 2025 als kritisches Mineral ein – ein weiterer Rückenwind für die Branche. Die Machbarkeitsstudie für die neue Anlage könnte konkrete Hinweise liefern, wie Uranium Energy von der aktuellen Marktdynamik langfristig profitieren kann.

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