Der Westen sucht unter Hochdruck nach Unabhängigkeit von chinesischen Rohstoffen, während die Preise für das strategisch unverzichtbare Metall Wolfram historische Höchststände erreichen. Genau in diesem Szenario positioniert sich Almonty Industries als entscheidender Versorger für die Rüstungsindustrie. Ist die Aktie angesichts dieser Gemengelage und des jüngsten Produktionsstarts aktuell unterbewertet?

Strategische Bedeutung für die Rüstung

Eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse von Apaton Finance rückt die geopolitische Rolle des Unternehmens in den Fokus. Da China über 80 Prozent des globalen Wolfram-Marktes kontrolliert, wird der sichere Zugang zu diesem Rohstoff für westliche Nationen zur Priorität. Das Metall ist für militärische Anwendungen essenziell, was Almonty zunehmend in eine Reihe mit großen Rüstungskonzernen wie Rheinmetall oder Lockheed Martin stellt. Die Notwendigkeit einer von China unabhängigen Lieferkette stützt laut Analysten die Investment-Logik nachhaltig.

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Rekordpreise treffen auf Produktionsstart

Das fundamentale Umfeld spielt dem Konzern massiv in die Karten. Laut Berichten von Mining.com sind die Wolframpreise auf ein Rekordniveau geklettert. In China werden für Ammoniumparawolframat (APT) mittlerweile zwischen 1.125 und 1.150 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit aufgerufen.

Für Almonty kommt dieser Preisanstieg zum idealen Zeitpunkt: Das Unternehmen startete erst am 16. Dezember 2025 die kommerzielle Förderung auf seinem Vorzeigeprojekt Sangdong in Südkorea. Damit profitiert der Konzern unmittelbar von der aktuellen Preissetzungsmacht am Markt.

Bewertung und Marktausblick

Trotz der operativen Fortschritte und der makroökonomischen Rückenwinde notiert die Aktie an der NASDAQ derzeit bei 11,10 US-Dollar und damit unter dem jüngsten Hoch von 12,98 US-Dollar. Marktbeobachter orten hier eine Diskrepanz: Eine Bewertung von Simply Wall St deutet darauf hin, dass das Papier rund 26 Prozent unter seinem geschätzten fairen Wert handelt.

Zusätzlich sorgen politische Diskussionen in den USA für Fantasie. Berichte über mögliche Preissicherungsmechanismen für kritische Mineralienprojekte könnten die Einnahmesicherheit für Produzenten außerhalb Chinas weiter erhöhen. Mit dem erfolgreichen Hochfahren der Produktion in Südkorea und dem stabilen Hochpreisumfeld hängt die weitere Kursentwicklung nun primär von der operativen Exekution in den kommenden Quartalen ab.

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