Die Papiere des Wolfram-Produzenten kennen derzeit nur eine Richtung: nach oben. Nach der Veröffentlichung eines detaillierten Aktionärsbriefs und dem Start der Förderung in der wichtigen Sangdong-Mine fragen sich Anleger: Profitiert das Unternehmen jetzt dauerhaft von der westlichen Abkehr aus China und den explodierenden Rohstoffpreisen?

Strategischer Wendepunkt erreicht

In einem Schreiben vom 20. Januar bezeichnete das Management das vergangene Jahr als transformativ. Der entscheidende Meilenstein: Im Dezember 2025 startete der aktive Abbau in der südkoreanischen Sangdong-Mine. Damit positioniert sich das Unternehmen als Schlüssellieferant für westliche Märkte, gerade rechtzeitig, da die USA ab 2027 Importe aus China für Verteidigungszwecke untersagen.

Unterstützt wird dieser strategische Schritt durch eine deutlich gestärkte Kapitalbasis. Im Jahr 2025 flossen dem Konzern durch zwei Kapitalerhöhungen rund 219 Millionen US-Dollar zu. Allein im Dezember sammelte Almonty inklusive einer Mehrzuteilungsoption 129,4 Millionen US-Dollar ein.

Marktumfeld treibt die Preise

Die makroökonomischen Rahmenbedingungen spielen dem Unternehmen in die Karten. Laut Unternehmensangaben kletterten die Wolframpreise im Jahr 2025 um mehr als 160 Prozent. Haupttreiber hierfür sind Exportbeschränkungen Chinas, das aktuell noch über 80 Prozent des weltweiten Angebots kontrolliert. Almonty sieht sich hier als wichtiges Gegengewicht und strategischer Partner für den Aufbau westlicher Lagerbestände, insbesondere im Verteidigungssektor.

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Ambitionierte Ziele für 2026

Für das laufende Jahr hat das Management klare Prioritäten gesetzt. Der Fokus liegt auf dem Übergang zum kommerziellen Vollbetrieb der Phase I in Sangdong. Parallel dazu soll die Expansion (Phase II) vorangetrieben werden, die bis 2027 eine Kapazität von bis zu 1,2 Millionen Tonnen jährlich anvisiert. Auch für das Projekt Gentung Browns Lake in Montana wird die Produktionsbereitschaft für die zweite Jahreshälfte 2026 angestrebt.

Um diese Wachstumspläne umzusetzen, wurde zudem die Führungsebene erweitert. Seit Januar 2026 fungiert Guillaume Wiesenbach de Lamaziere als Chief Development Officer, während bereits im Dezember General a.D. Steven L. Allen als Chief Operating Officer verpflichtet wurde.

Reaktion der Märkte

An der Börse wird die operative Entwicklung honoriert. Am gestrigen Handelstag schloss die Aktie an der Nasdaq bei 12,29 US-Dollar, was einem deutlichen Plus von 10,52 Prozent entspricht. In der Spitze kletterte der Kurs sogar bis auf 12,98 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung beläuft sich mittlerweile auf rund 2,52 Milliarden US-Dollar.

Mit gefüllten Kassen, gestarteter Produktion und einem durch geopolitische Spannungen getriebenen Rohstoffpreis scheint Almonty gut gerüstet. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird nun sein, wie reibungslos das Management die Skalierung der Produktion in Südkorea im Jahr 2026 technisch umsetzen kann.

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