Vom Entwickler zum Produzenten: Almonty Industries vollzieht derzeit den wohl wichtigsten Schritt der Unternehmensgeschichte. Diese Transformation trifft auf eine extreme Unterversorgung am Weltmarkt, die den Wolframpreis auf Mehrjahreshochs treibt. Während die ersten LKW die Mine verlassen, blicken Anleger gespannt auf den 19. März: Kann das Unternehmen die hohen Erwartungen mit Zahlen untermauern?

Startschuss in Sangdong

Die erste Ladung Erz hat die Sangdong-Mine in Südkorea verlassen. Dies markiert den offiziellen Beginn des aktiven Abbaus und leitet die finale Phase vor der vollen kommerziellen Produktion ein. Die Verarbeitungsanlagen arbeiten nach Zeitplan, wobei die Kapazitäten bis 2027 schrittweise hochgefahren werden sollen.

Die Bedeutung dieses Schritts ist fundamental. Die Lagerstätte in der Provinz Gangwon gilt mit Reserven von 7,9 Millionen Tonnen als eine der weltweit bedeutendsten und hochgradigsten Wolframressourcen. Für Almonty bedeutet dies den Übergang von einem reinen Explorationsunternehmen zu einem operativen Bergbaukonzern, was eine Neubewertung der Aktie rechtfertigen könnte.

Wolframpreis kennt kein Halten

Das operative Hochfahren der Produktion fällt in ein außergewöhnliches Marktumfeld. China, das schätzungsweise 75 bis 80 Prozent des weltweiten Angebots kontrolliert, hat die Exportbeschränkungen Ende 2025 drastisch verschärft. Laut Analysen von BMO Capital Markets kamen chinesische Exporte zeitweise sogar vollständig zum Erliegen.

Die Konsequenz war eine Preisexplosion: Wolfram verteuerte sich 2025 um mehr als 160 Prozent und setzt diesen Anstieg auch in den ersten Wochen des Jahres 2026 fort. CEO Lewis Black spricht von einer "echten, legitimen Angebotsknappheit". Erstmals seit Jahrzehnten löse sich die Preisbildung von historischen Kontrollmechanismen, da Kunden bereit sind, die höheren Kosten zu tragen.

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Institutionelle Anleger positionieren sich

Diese fundamentale Verschiebung bleibt Großinvestoren nicht verborgen. Die Anzahl der investierten Fonds sprang im letzten Quartal um über 55 Prozent auf 107. Besonders bemerkenswert ist das Engagement von Van Eck Associates: Der Vermögensverwalter stockte seinen Anteil massiv auf 11,24 Millionen Aktien auf, was einem Wert von rund 99 Millionen US-Dollar entspricht. Auch Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors bauten signifikante Positionen auf.

Analysten reagieren ebenfalls auf die veränderte Lage. Das Analysehaus Couloir Capital verdoppelte seine Fair-Value-Schätzung für die Almonty-Aktie von 7,69 CAD auf 19,30 CAD. Als Hauptgrund nannten die Experten die deutlich höheren langfristigen Preisannahmen für Wolfram aufgrund des anhaltenden Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage.

Wichtige Bewährungsprobe steht an

Am 19. März 2026 legt Almonty die nächsten Quartalszahlen vor. Dieser Termin wird zur ersten konkreten finanziellen Bewährungsprobe für die neue Strategie. Der Markt erwartet hier den Nachweis, dass sich die Kombination aus Produktionsstart und hohen Wolframpreisen tatsächlich in Umsatz und Gewinn niederschlägt. Die operative Umsetzung im laufenden Jahr entscheidet nun darüber, ob die Vorschusslorbeeren der Analysten gerechtfertigt waren.

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