Allianz Aktie: Rekordgewinn bringt Dividende und Rückkauf
Der Münchner Versicherungsriese legt starke Zahlen für 2025 vor – und belohnt Aktionäre gleich doppelt. Das operative Ergebnis kletterte um 8,4 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro, der Nettogewinn legte um 8,5 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro zu. Die Dividende steigt um elf Prozent auf 17,10 Euro je Aktie, zusätzlich startet ein Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Euro.
An der Börse verpuffte die Nachricht zunächst. Die Aktie rutschte am Donnerstagmorgen ins Minus, erholte sich im XETRA-Handel dann aber auf 384,70 Euro – ein Plus von 0,84 Prozent. Wer die Papiere seit drei Jahren hält, kann sich dennoch über einen Kursgewinn von rund 75 Prozent freuen.
Naturkatastrophen schonen die Kasse
Besonders das Schaden- und Unfallgeschäft glänzte. Der operative Gewinn dieser Sparte sprang um 14 Prozent auf knapp neun Milliarden Euro. Ein entscheidender Faktor: Die Kosten für Naturkatastrophen fielen mit 1,1 Milliarden Euro deutlich niedriger aus als im Vorjahr, als noch 1,8 Milliarden Euro dafür aufgewendet werden mussten.
Verhaltener entwickelte sich die Lebens- und Krankenversicherung mit einem operativen Gewinnplus von lediglich zwei Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Im Fondsgeschäft – zu dem die Töchter Pimco und Allianz Global Investors gehören – stieg das operative Ergebnis um drei Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Ohne den starken Euro hätte der Zuwachs sogar sieben Prozent betragen. Das für Dritte verwaltete Vermögen erreichte mit 1,99 Billionen Euro einen Rekordwert.
Vorsichtiger Ausblick für 2026
Für das laufende Jahr peilt Vorstandschef Oliver Bäte einen operativen Gewinn zwischen 16,4 und 18,4 Milliarden Euro an. Die breite Spanne von jeweils einer Milliarde Euro nach oben und unten zeigt: Bäte hält sich alle Optionen offen. Analysten rechnen bereits mit rund 18 Milliarden Euro.
Das Gesamtgeschäftsvolumen wuchs 2025 um vier Prozent auf knapp 187 Milliarden Euro. Anders als viele deutsche Industriekonzerne spürt die Versicherungsbranche von der europäischen Wirtschaftsflaute bislang wenig. Die Allianz beschäftigt weltweit 156.000 Mitarbeiter in knapp 70 Ländern.
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