Der Halbleiterausrüster Aixtron steht vor einem wichtigen Termin: Ende Februar veröffentlicht das Unternehmen seinen Jahresabschluss 2025. Nach einer volatilen Entwicklung in den vergangenen Wochen richtet sich der Blick der Investoren nun auf die Zahlen und die Prognose des Managements. Die zentrale Frage: Wie robust zeigt sich das Geschäft in einem herausfordernden Marktumfeld?

Die wichtigsten anstehenden Termine:

  • 26. Februar 2026: Konzern-Jahresfinanzbericht 2025
  • 30. April 2026: Quartalsbericht Q1/2026
  • 13. Mai 2026: Hauptversammlung in Aachen

Jahresabschluss als Richtungsweiser

Der Jahresabschluss Ende Februar dürfte Aufschluss über die operative Entwicklung geben. Besonders im Fokus stehen die Auftragslage und die regionale Umsatzverteilung. Das Herzogenrather Unternehmen liefert Depositionsanlagen für die Chipproduktion – ein Geschäft, das stark von Investitionszyklen der Halbleiterindustrie abhängt.

Anleger werden genau analysieren, wie sich die Nachfrage in den verschiedenen Segmenten entwickelt hat. Konkrete Aussagen zur Pipeline und zu Wachstumstreibern wie Optoelektronik oder Leistungshalbleiter könnten dem Titel neue Impulse verleihen.

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Strukturelle Trends unterstützen langfristig

Das Marktumfeld für Aixtrons Technologie bleibt prinzipiell intakt. Der Ausbau von KI-Infrastruktur treibt die Nachfrage nach leistungsfähigen Chips. Gleichzeitig gewinnen Verbindungshalbleiter wie Galliumnitrid (GaN) in der Leistungselektronik an Bedeutung – ein Bereich, der von Elektromobilität und Energieeffizienz profitiert.

Die Frage ist, wie schnell sich diese strukturellen Trends in konkrete Aufträge übersetzen und ob das Management dazu beim Jahresabschluss Signale sendet.

Charttechnisch konsolidiert die Aktie

Nach einem starken Lauf im vergangenen Jahr – plus 50,88 Prozent auf Zwölfmonatssicht – hat die Aktie zuletzt Federn gelassen. Mit 19,61 Euro notiert der Titel rund acht Prozent unter dem Anfang Januar markierten 52-Wochen-Hoch von 21,37 Euro.

Der RSI von 25,1 deutet auf eine technisch überverkaufte Situation hin. Ob die Marke von rund 19 Euro hält, dürfte auch von den Zahlen Ende Februar abhängen. Überrascht Aixtron positiv, könnte der Titel wieder Richtung 21 Euro laufen.

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