Die Ruhe vor dem Sturm? Während die Aixtron-Aktie am Freitag ohne nennenswerte Impulse in das Wochenende gleitet, richtet sich der Blick der Anleger bereits auf den 26. Februar. An diesem Tag präsentiert der Anlagenbauer seine vollständigen Jahreszahlen 2025 – und vor allem die Prognose für 2026. Die könnte wegweisend werden.

Die Fakten im Überblick:

  • Jahresfinanzbericht und Pressekonferenz am 26. Februar 2026
  • Fokus auf Guidance für 2026 und Auftragsbestand
  • Aktie hat seit Jahresbeginn 1,9 Prozent zugelegt
  • Volatilität bleibt mit über 80 Prozent außergewöhnlich hoch

Worauf Investoren jetzt achten

Drei Punkte werden die Qualität der Zahlen maßgeblich bestimmen. Erstens: Wie schätzt der Vorstand die Nachfrage nach Anlagen für Siliziumkarbid und Galliumnitrid ein? Diese Materialien gelten als Schlüsseltechnologie für Elektromobilität und Schnellladeinfrastruktur. Zweitens: Hat sich die Auftragsdynamik stabilisiert? Der Auftragsbestand gilt als Frühindikator für kommende Umsätze. Drittens: Kann Aixtron seine Margen verteidigen?

Besonders die G10-Serie des Unternehmens steht unter Beobachtung. Die neueren Anlagensysteme sollen das Wachstum vorantreiben – ob sie das tun, wird sich in den Auftragszahlen zeigen.

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Schwankungsanfälliger Sektor

Der Blick auf die Volatilität von über 83 Prozent verdeutlicht: Aixtron bewegt sich in einem zyklischen Umfeld. Chiphersteller investieren in Wellen, ihre Investitionszyklen schwanken erheblich. Das macht auch Zulieferer wie Aixtron anfällig für Schwankungen. Der langfristige Trend zur Elektrifizierung bleibt zwar intakt, doch kurzfristige Delle im Investitionsverhalten der Kunden können die Geschäftsentwicklung belasten.

Der 26. Februar wird zeigen, wie der Vorstand die nächsten zwölf Monate einschätzt. Bis dahin dürfte die allgemeine Stimmung im Technologiesektor die Richtung vorgeben.

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