AMD meldet heute nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2025. Im Vorfeld der Veröffentlichung legte die Aktie am Montag um rund 4 Prozent zu und schloss bei 246,27 US-Dollar. Investoren positionieren sich – die Erwartungen sind hoch, besonders im Rechenzentrumsgeschäft und beim KI-Chip-Geschäft.

Starke Erwartungen im Rechenzentrum

Die Wall Street rechnet für das vierte Quartal mit Erlösen von etwa 9,7 Milliarden US-Dollar. Beim Gewinn je Aktie liegt die Konsensschätzung bei 1,32 US-Dollar. Der Fokus liegt klar auf dem Rechenzentrumsgeschäft: Hier erwarten Analysten Umsätze von rund 5 Milliarden US-Dollar.

Besonders interessant wird die Einschätzung zur Hochlaufphase der KI-Beschleuniger. AMD hat eine Partnerschaft mit OpenAI geschlossen, die als wichtiger Wachstumstreiber gilt. Die Auslieferung der Instinct MI455 GPUs und Helios-Systeme soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 an Fahrt aufnehmen.

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Analysten erwarten "Beat and Raise"

Mehrere Investmenthäuser haben ihre Einschätzungen unmittelbar vor den Zahlen angepasst. Wedbush-Analyst Matt Bryson bestätigte am 2. Februar sein "Outperform"-Rating mit einem Kursziel von 290 US-Dollar – das entspricht einem Potenzial von 18 Prozent ausgehend vom Schlusskurs am Montag. Bryson verweist auf knappe Server-CPU-Lieferungen und Verkäufe nach China als mögliche Margentreiber.

RBC Capital Markets geht von einem "Beat-and-Raise"-Szenario aus: AMD könnte die Erwartungen übertreffen und gleichzeitig den Ausblick anheben. Das Kursziel liegt bei 230 US-Dollar. HSBC zeigt sich noch optimistischer und hebt das Ziel auf 335 US-Dollar an – begründet mit struktureller Nachfrage nach Server-CPUs durch KI-Workloads.

Ausblick auf die Konkurrenz

AMD hat sich im laufenden Jahr bereits deutlich besser entwickelt als Teile der Halbleiterbranche. Während die Aktie am Montag 4 Prozent zulegte, gab Nvidia leicht nach. Seit Jahresbeginn 2026 steht ein Plus von etwa 10 Prozent zu Buche.

CEO Lisa Su wird heute um 23:00 Uhr deutscher Zeit im Earnings Call erwartet. Investoren dürften vor allem auf Updates zur Instinct-Produktpalette und zur Wettbewerbsposition gegen Intel im x86-Server-Markt achten. Die Zahlen und der Ausblick werden zeigen, ob AMD im Wettlauf um KI-Chips weiter Boden gutmachen kann.

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