In den nächsten Wochen wird es bei der Deutschen Telekom weniger um Tagesrauschen gehen – und mehr um klare Fakten. Ende Februar legt der Konzern die Zahlen für 2025 vor, kurz danach folgt die Hauptversammlung. Entscheidend wird, welche Signale das Management zu Wachstumstreibern und zur Dividende sendet.

Zuletzt hat sich der Titel freundlich entwickelt: In den vergangenen sieben Tagen ging es um 6,48% nach oben. Auf Sicht von zwölf Monaten steht allerdings noch ein Minus von 11,71% – die kommenden Termine könnten damit zum Taktgeber für die nächste Richtung werden.

Die nächsten Fixpunkte im Kalender

Diese Termine sind laut Finanzkalender angekündigt und dürften den Nachrichtenfluss dominieren:

  • 26. Februar 2026: Finanzergebnisse Q4 2025 und Geschäftsjahr 2025
  • 1. April 2026: Ordentliche Hauptversammlung (10:00 Uhr MESZ)
  • 13. Mai 2026: Finanzergebnisse Q1 2026

Was Anleger bei den Zahlen hören wollen

Der Blick richtet sich besonders auf die Entwicklung der US-Tochter T-Mobile US. Sie gilt als zentraler Faktor für die Gesamtperformance des Konzerns – entsprechend stark kann der Tonfall rund um Ausblick und operative Trends wirken.

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Ein zweites Thema ist die Dividendenpolitik. Die Telekom hat in der Vergangenheit eine Ausschüttungsquote von 40 bis 60% des bereinigten Konzernüberschusses je Aktie kommuniziert. Konkreter wird es typischerweise mit Blick auf die Hauptversammlung: Dort wird klar, wie das Unternehmen die Ausschüttung für das kommende Geschäftsjahr einordnet.

Welche dieser Stellschrauben liefert den stärkeren Impuls – operative Signale aus den USA oder die Dividenden-Aussagen? Genau darauf laufen die nächsten Wochen hinaus.

Umfeld bleibt anspruchsvoll

Der europäische Telekomsektor kämpft weiter mit strukturellen Themen: hohe Investitionen in Netzinfrastruktur, der 5G-Ausbau und intensiver Wettbewerb um Kunden. In so einem Umfeld können schon Nuancen in der Kommunikation wichtig werden – etwa, wenn sich Prioritäten bei Investitionen verschieben oder sich das Management zu Rahmenbedingungen im regulierten Markt äußert.

Unterm Strich ist der Fahrplan klar: Am 26. Februar kommen die Jahreszahlen für 2025 als erster Härtetest, am 1. April kann die Hauptversammlung zusätzliche Details zur Dividende und möglichen strategischen Punkten liefern, bevor am 13. Mai die Q1-Zahlen den Trend bestätigen oder relativieren.

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