Nach einem verhaltenen Jahresstart für die Quantencomputing-Branche liefert D-Wave Quantum nun konkrete Zahlen, die das Vertrauen der Anleger stärken dürften. Mit einer strategischen Verlagerung nach Florida und neuen Verträgen im Gesamtwert von 30 Millionen Dollar unterstreicht das Unternehmen seine kommerziellen Ambitionen. Können diese operativen Erfolge die Aktie in Richtung der ambitionierten Analystenziele heben?

Großaufträge bestätigen Strategie

Im Zentrum der jüngsten Entwicklung stehen zwei signifikante Vertragsabschlüsse, die den Übergang von der Forschung zur kommerziellen Anwendung markieren. D-Wave bestätigte eine Vereinbarung über 20 Millionen Dollar mit der Florida Atlantic University (FAU). Kern des Deals ist die Installation eines Advantage2™ Annealing-Quantencomputers, dessen Inbetriebnahme für den weiteren Jahresverlauf 2026 geplant ist.

Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen einen Zweijahresvertrag über 10 Millionen Dollar mit einem namentlich nicht genannten Fortune-100-Unternehmen. Dieser Auftrag umfasst Cloud-basierte Quantendienste (QCaaS) und verdeutlicht, dass Großkonzerne zunehmend bereit sind, in hybride Quantenanwendungen zur Lösung komplexer Optimierungsprobleme zu investieren.

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Umzug und finanzielle Basis

Flankiert werden die kommerziellen Erfolge von einer strukturellen Neuausrichtung. Das Unternehmen verlegt seinen globalen Hauptsitz nach Boca Raton, Florida, um dort ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum im wachsenden Technologiekorridor des Bundesstaates zu etablieren.

Diese Expansionsschritte bauen auf einem verbesserten finanziellen Fundament auf. Bereits im dritten Quartal 2025 konnte D-Wave den Umsatz im Jahresvergleich um 100 Prozent auf 3,7 Millionen Dollar steigern. Die Zahlen bestätigen die "Commercial-First"-Strategie, die darauf abzielt, Kunden schon heute praktischen Nutzen aus der Quantentechnologie zu bieten, statt nur theoretische Forschung zu betreiben.

Analysten sehen Aufwärtspotenzial

An der Börse sorgten die Nachrichten für eine Stabilisierung. Nach Sektor-weiten Rücksetzern im Januar schloss die Aktie am Montag bei 20,97 Dollar. Marktbeobachter sehen in den aktuellen Kursen eine Diskrepanz zum fundamentalen Fortschritt. Die Konsensschätzungen der Analysten liegen Anfang Februar bei einem Kursziel zwischen 38 und 39 Dollar, was vom aktuellen Niveau aus ein erhebliches Potenzial impliziert.

Mit dem gefüllten Auftragsbuch und der klaren geografischen Neuausrichtung liegt der Fokus für den Rest des Jahres 2026 nun auf der operativen Exekution. Insbesondere die reibungslose Installation des Systems an der FAU wird als nächster wichtiger Meilenstein dienen, um die Skalierbarkeit der Technologie unter Beweis zu stellen.

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