Adobe Aktie: Profis kaufen zu
Adobe steckt in einer unangenehmen Marktphase: Der Kurs leidet unter der Sorge, dass neue KI-Tools die klassische Creative-Software unter Druck setzen könnten. Spannend ist dabei weniger die tägliche Kursschwankung – sondern wer im Hintergrund dennoch Stücke einsammelt. Genau hier liefern neue Pflichtmeldungen von heute ein klares Signal.
Institutionelle Anleger gehen gegen den Trend
Aus aktuellen 13F-Meldungen vom heutigen Mittwoch geht hervor: Caprock Group LLC hat eine neue Position mit 22.305 Aktien aufgebaut. Der gemeldete Wert lag bei rund 7,96 Mio. US-Dollar.
Caprock ist nicht allein. Auch andere große Adressen haben ihre Beteiligungen ausgebaut. Federated Hermes etwa erhöhte den Anteil laut Meldung um mehr als 185% auf knapp 900.000 Aktien. Insgesamt halten institutionelle Investoren laut Quelle rund 81,79% der ausstehenden Aktien. Das deutet darauf hin, dass viele professionelle Investoren den Fall der Bewertung eher als Gelegenheit sehen – trotz der spürbaren Volatilität im Sektor.
Warum der Kurs trotzdem schwächelt: KI-Narrativ dominiert
Der Abstand zwischen Käuferseite und Kursbild hat vor allem einen Treiber: die „KI-Erzählung“. Der Markt reagiert defensiv auf Fortschritte bei Modellen von Wettbewerbern wie Anthropic und OpenAI. Dahinter steckt die Sorge, dass generative KI traditionelle Lizenzmodelle in der Kreativsoftware entwerten könnte.
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Passend dazu markierte die Aktie heute mit 265,90 US-Dollar ein frisches 52-Wochen-Tief (laut bereitgestellten Kursdaten). Seit Jahresanfang steht der Titel damit deutlich unter Druck (YTD: -21,99%).
Zahlen vs. Stimmung am Markt
Operativ zeichnet der Quelltext ein robusteres Bild als das Chart: Im Geschäftsjahr 2025 meldete das Unternehmen Rekordumsätze von 23,77 Mrd. US-Dollar (plus 11% zum Vorjahr). Der Nettogewinn stieg auf 7,13 Mrd. US-Dollar nach 5,56 Mrd. US-Dollar im Vorjahr.
CEO Shantanu Narayen stellt KI zugleich als „größte Chance für Adobe seit Jahrzehnten“ dar. Untermauert wird das im Text durch Rekord-Bookings im Enterprise-Geschäft im vierten Quartal 2025. Die Frage ist damit weniger, ob KI ein Risiko ist – sondern ob Adobe es schafft, diesen Wandel so zu monetarisieren, dass das aktuelle Bewertungs-Misstrauen am Markt kippt.
Kernaussage: Während die KI-Sorgen die Aktie bis ans 52‑Wochentief drücken, zeigen die heutigen Meldedaten, dass große Investoren die Schwächephase aktiv zum Positionsaufbau nutzen – und damit eher auf Fundamentaldaten und Monetarisierung im Enterprise-Bereich setzen als auf die kurzfristige Marktstimmung.
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