Adidas Aktie: Rekordjahr vollendet
Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach legt Zahlen vor, die aufhorchen lassen: Rekordwerte beim Umsatz und Betriebsergebnis für 2025. Gleichzeitig kündigt das Management ein neues Aktienrückkaufprogramm an – ein deutliches Signal des Vertrauens in die eigene Stärke. Doch die Börse reagiert verhalten.
Die wichtigsten Fakten:
- Währungsbereinigtes Umsatzwachstum der Marke Adidas im Q4: +11%
- Betriebsergebnis 2025: rund 2,06 Milliarden Euro
- Marke Adidas erstmals zur stärksten Marke Deutschlands gekürt (YouGov)
- Neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt
Starkes Schlussquartal treibt Jahresbilanz
Im vierten Quartal 2025 steigerte Adidas den Umsatz währungsbereinigt um 11 Prozent. In Euro ausgedrückt erreichten die Erlöse rund 6,08 Milliarden Euro. Parallel verbesserte sich die Bruttomarge, was auf eine höhere Profitabilität des Geschäfts hindeutet. Das Betriebsergebnis kletterte für das Gesamtjahr auf etwa 2,06 Milliarden Euro – ein neuer Rekord für den Konzern.
Die Zahlen belegen, dass Adidas trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Konsumumfeld seine Marktposition ausbauen konnte. Besonders bemerkenswert: Die Marke behauptete sich erneut vor dem US-Rivalen Nike und wurde laut einer aktuellen YouGov-Erhebung zur stärksten Marke Deutschlands gekürt. Global rangiert Adidas auf Platz fünf.
Aktienrückkauf als Vertrauenssignal
Mit der Ankündigung eines weiteren Aktienrückkaufprogramms unterstreicht das Management seine positive Einschätzung der künftigen Geschäftsentwicklung. Solche Programme gelten als Zeichen finanzieller Stärke und sollen den Wert für die Aktionäre steigern.
Anleger warten nun auf die endgültigen, testierten Zahlen. Diese werden am 4. März 2026 veröffentlicht. Weitere wichtige Termine sind die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 am 29. April sowie die Jahreshauptversammlung am 7. Mai.
Kurs unter Druck trotz Rekordwerten
Trotz der positiven Nachrichten steht die Aktie weiterhin deutlich unter ihrem Vorjahreshoch. Der Titel notiert aktuell bei 143,50 Euro und damit fast 45 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 261 Euro, das im Februar 2025 erreicht wurde. Die Veröffentlichung der detaillierten Geschäftszahlen Anfang März dürfte zeigen, ob die operativen Erfolge ausreichen, um das Vertrauen der Investoren nachhaltig zurückzugewinnen.
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