Adidas Aktie: China boomt, Analysten warnen
Die Adidas-Aktie steckt derzeit in einem Dilemma zwischen operativen Erfolgen in Fernost und wachsender Skepsis an der Wall Street. Während eine gezielte Lokalisierungsstrategie in China für dringend benötigtes Wachstum sorgt, drückt eine doppelte Herabstufung der Bank of America massiv auf die Stimmung. Anleger stehen vor der Herausforderung, ob die Erholung im wichtigen asiatischen Markt die fundamentalen Sorgen um die gesamte Sportartikelbranche kompensieren kann.
- China-Comeback: Neun Wachstumsquartale in Folge im drittwichtigsten Markt.
- Analysten-Votum: Bank of America warnt vor Ende des "Sneaker-Booms".
- Kursentwicklung: Ein Minus von rund 33 % auf Sicht von 12 Monaten.
Sorgenkind Sneaker-Markt
Im Zentrum der aktuellen Unsicherheit steht die Befürchtung, dass der jahrelange Nachfrage-Boom bei Sneakern seinen Zenit überschritten hat. Diese These stützt sich maßgeblich auf die jüngste Analyse der Bank of America, die Adidas gleich doppelt herabstufte. Die Experten sehen pessimistische Vorzeichen für die künftige Marktentwicklung, was die gesamte Branche unter Druck setzt.
Diese Skepsis spiegelt sich deutlich im Kursverlauf wider. Mit einem aktuellen Kurs von 161,60 Euro notiert das Papier weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 261,00 Euro. Auch seit Jahresbeginn steht ein Minus von gut 3,5 Prozent zu Buche. Die Hoffnung vieler Investoren ruht nun auf der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 als potenziellem Katalysator, um den negativen Trend bei der Aktienperformance umzukehren.
Strategiewechsel in Fernost fruchtet
Diametral entgegengesetzt zur gedrückten Marktstimmung verlaufen die operativen Geschäfte in China. Der Markt, der für Adidas nach Europa und Nordamerika die drittgrößte Bedeutung hat, liefert derzeit die stärksten positiven Impulse. Verantwortlich dafür ist der konsequente Wandel von "Made in China" zu "Styled by China".
Das Management gewährt lokalen Designern mehr kreativen Freiraum, um Produkte spezifisch auf den dortigen Geschmack zuzuschneiden. Diese Strategie stärkt die emotionale Markenbindung und liefert harte Fakten: Adidas verzeichnet neun Wachstumsquartale in Folge und hält die Bruttomarge in der Region stabil über 51 Prozent. Mittlerweile steuert das China-Geschäft rund 15 Prozent zum gesamten Konzernumsatz bei.
Die entscheidende Bewährungsprobe für die Aktie steht in wenigen Wochen an. Am 11. März 2026 präsentiert der Konzern seine kommenden Quartalszahlen. Erst diese Daten werden Aufschluss darüber geben, ob das China-Wachstum ausreicht, um die strukturellen Bedenken bezüglich gesättigter westlicher Märkte zu entkräften.
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