Adidas Aktie: Reaktion erwartet?
Trotz starker vorläufiger Zahlen für das vergangene Jahr kommt die Adidas-Aktie aktuell nicht in Tritt. Morgen blickt die Finanzwelt gebannt nach Herzogenaurach: Der vollständige Jahresabschluss und vor allem die offizielle Prognose für 2026 müssen beweisen, dass die operative Erholung nachhaltig ist. Anleger hoffen auf ein Signal, das den jüngsten Abwärtstrend von über 11 Prozent seit Jahresbeginn stoppt.
Der Blick geht nach vorn
Die Ausgangslage ist ambivalent. Ende Januar meldete der Sportartikelriese zwar einen Umsatzsprung auf 24,8 Milliarden Euro und eine Verdopplung des operativen Gewinns im vierten Quartal. Doch der Markt honorierte diese rückblickenden Erfolge kaum. Der aktuelle Kurs von 149,35 Euro spiegelt vielmehr die Sorge wider, dass Währungseffekte und Zölle die Dynamik im neuen Geschäftsjahr bremsen könnten.
Im Zentrum des Interesses steht daher morgen die Guidance für 2026. Investoren verlangen eine klare Antwort auf die Frage: War das Rekordjahr 2025 ein Ausreißer oder der Beginn einer dauerhaften Wachstumsstory? Besonders die Margenziele werden zeigen, wie viel Vertrauen das Management in die eigene Preissetzungsmacht hat.
Rückkäufe stützen den Kurs
Um Zuversicht zu demonstrieren, greift der Konzern tief in die eigene Tasche. Ein Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro läuft bereits auf Hochtouren. Allein die erste Tranche von 500 Millionen Euro soll bis Mitte März abgeschlossen sein.
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Bislang kaufte Adidas eigene Anteile zu Durchschnittskursen um 155 Euro zurück – ein Niveau, das über der aktuellen Notierung liegt. Diese Maßnahme verknappt das Angebot an Aktien und verdichtet rechnerisch den Gewinn pro Anteilsschein, was als stabilisierender Faktor für die Bewertung fungiert.
Gegenwind durch Konkurrenz und Analysten
Das operative Umfeld bleibt jedoch anspruchsvoll. Während Adidas im Bereich Retro-Sneaker und Fußball punktet, graben spezialisierte Konkurrenten wie On und Asics in anderen Segmenten Marktanteile ab. Zudem wirft das Ende der prestigeträchtigen DFB-Partnerschaft nach 2026 bereits seine Schatten voraus.
Diese Gemengelage sorgt auch bei Analysten für Zurückhaltung. Die Bank of America senkte kürzlich ihr Kursziel auf 160 Euro und stufte das Papier auf „Underperform“ herab. Die Experten begründeten diesen Schritt mit der Befürchtung eines verlangsamten organischen Wachstums in einem sich verschlechternden Branchenumfeld.
Die morgige Präsentation wird die Richtung vorgeben. Liefert der Vorstand glaubwürdige Wachstumsziele für das anstehende WM-Jahr 2026, könnte der Boden für eine Kursstabilisierung bereitet sein. Bleibt der Ausblick jedoch vage oder vorsichtig, dürfte der Druck auf die Aktie weiter zunehmen.
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