Adidas Aktie: Positiver Vorstoß!
Adidas liefert starke Vorzeichen aus 2025 – doch der Markt will jetzt mehr als gute Rückblicke. Am Dienstag steht der finale Jahresabschluss an, vor allem aber die erste konkrete Prognose für 2026. Genau daran dürfte sich entscheiden, ob die operative Erholung als neue Normalität durchgeht oder nur als guter Ausreißer.
4. März: Der Termin, der zählt
Am 4. März 2026 veröffentlicht Adidas den testierten Jahresabschluss für 2025, gibt die Guidance für 2026 und will zudem ein Update zur Kapitalallokation liefern. Für Anleger ist der Ausblick der entscheidende Baustein: Er muss zeigen, ob Umsatz- und Margenfortschritte aus 2025 auch im laufenden Jahr tragfähig sind – oder ob Währungs- und Zollrisiken die Erwartungen spürbar begrenzen.
Die zentrale Bewertungsfrage dahinter: Kann Adidas die starke Abschlussdynamik aus 2025 mit klaren Margen- und Cashflow-Zielen für 2026 untermauern? Ein überzeugender Rahmen würde die These stützen, dass die Marke in eine stabilere Wachstumsphase gefunden hat. Eine sehr vorsichtige Prognose könnte dagegen den Eindruck verstärken, dass 2025 nicht automatisch als neue Basis taugt.
Rückenwind aus 2025 – aber mit Preisetikett
Die vorläufigen Zahlen, die Ende Januar kamen, setzen die Messlatte hoch. Der währungsbereinigte Umsatz stieg 2025 um 13%, in Euro meldete Adidas 24,811 Mrd. Euro – Rekord, trotz negativer Währungseffekte von mehr als einer Milliarde Euro. Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge trotz Gegenwind durch Währungen und höhere Zölle.
Besonders auffällig: Im vierten Quartal verdoppelte sich der operative Gewinn auf 164 Mio. Euro (Vorjahr: 57 Mio. Euro). Die Bruttomarge legte um 1,0 Prozentpunkt auf 50,8% zu. Adidas übertraf damit die eigenen Erwartungen und verwies auf das stärkste operative Ergebnis seit Jahren.
Aktienrückkauf und Konkurrenzdruck als Doppelbotschaft
Parallel zur operativen Erholung läuft ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 1 Mrd. Euro. Finanziert werden soll es aus dem erwarteten Cashflow 2026, die zurückgekauften Aktien werden eingezogen. In einer Pflichtmitteilung vom 16. Februar bestätigte Adidas zudem weitere Käufe in der zweiten Programmwoche (9. bis 13. Februar).
Doch das Umfeld bleibt umkämpft: Der Druck durch Marken wie On und Asics nimmt laut Quelltext zu, während Nike sich in einer Umstrukturierungsphase befindet. Zusätzlich verändert der Einstieg von Anta Sports bei Puma die Kräfteverhältnisse im Sektor. Und ein weiterer Faktor rückt näher: Die langjährige Partnerschaft mit dem DFB endet nach der WM 2026, danach wechselt der Verband zu Nike.
Zum Wochenabschluss am Freitag notierte die Aktie bei 158,30 Euro (-2,46%). Auf 30 Tage steht ein Plus von 9,06%, gleichzeitig liegt der Titel 12 Monate gesehen 35,15% im Minus – und damit weiter deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch.
Im Fokus steht jetzt vor allem der Ausblick am 4. März: Liefert Adidas konkrete, überzeugende Ziele für 2026 und untermauert damit die Erholung aus 2025, könnte das dem Kurs wieder mehr Fundament geben. Kommt die Prognose dagegen mit klaren Einschränkungen durch Währungs- und Zollthemen, dürfte der Markt die starke Vorleistung aus 2025 deutlich vorsichtiger bewerten.
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