ABO Energy muss nach der Prognose eines hohen Jahresverlusts für 2025 die Weichen neu stellen. Entscheidend ist dabei eine Stillhaltevereinbarung mit wichtigen Finanzgläubigern, die dem Unternehmen Zeit für ein Sanierungskonzept verschafft. Doch wie konkret wird die angekündigte Rückkehr zur Profitabilität untermauert?

Die wichtigsten Punkte:
- Erwarteter Jahresverlust 2025: rund 170 Mio. Euro
- Stillhaltevereinbarung mit wesentlichen Finanzgläubigern seit 23. Januar
- Nächster Fixpunkt: 5. Februar (Infoveranstaltung für Anleihegläubiger), Sanierungsgutachten Anfang Februar
- Operativ: Verkauf von drei Solarprojekten in Frankreich (gesamt 85 MWp)

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ABO WIND AG?

Stillhaltevereinbarung verschafft Zeit

Kern der aktuellen Stabilisierung ist das Stillhalteabkommen mit Gläubigern wesentlicher Finanzierungsvereinbarungen. Damit sollen Kündigungsrechte der Finanzpartner vorerst nicht gezogen werden, während das Management ein tragfähiges Sanierungskonzept ausarbeitet. Betroffen sind laut Unternehmen unter anderem Konsortialkredite und Schuldscheindarlehen.

Verlustprognose: 170 Millionen Euro als Auslöser

Ausgangspunkt der Restrukturierung ist die Erwartung eines Jahresverlusts von rund 170 Millionen Euro für 2025 – der erste Jahresfehlbetrag in der Unternehmensgeschichte. Als Gründe nennt ABO Energy deutlich veränderte Marktbedingungen. Diese hätten zu Sonderabschreibungen und zu sinkenden Entwicklermargen bei Projekten im Bereich erneuerbare Energien geführt.

Februar wird zum Stresstest

Das Management arbeitet an einem Programm zur Wiederherstellung der Profitabilität. Ein zentraler Termin ist die für den 5. Februar geplante Informationsveranstaltung für Anleihegläubiger. Deren Zustimmung gilt als wesentlich für den Sanierungsplan. Ein Sanierungsgutachten erwartet das Unternehmen für Anfang Februar.

Parallel meldete ABO Energy gestern operativen Fortschritt: Das Unternehmen verkaufte drei Solarprojekte in Frankreich mit insgesamt 85 MWp. Zwei Projekte (zusammen rund 41 MWp) gingen an Tenergie und sollen 2026 in Betrieb gehen. Ein weiteres Projekt (knapp 44 MWp) wurde an CVE verkauft, die Inbetriebnahme ist für 2029 geplant.

ABO WIND AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ABO WIND AG-Analyse vom 29. Januar liefert die Antwort:

Die neusten ABO WIND AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ABO WIND AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ABO WIND AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...