ABO Energy kämpft gegen den finanziellen Kollaps. Mit einem prognostizierten Verlust von 170 Millionen Euro für 2025 steht das Unternehmen unter extremem Druck und muss seine Finanzierung komplett neu ordnen. Jetzt hängt alles von den Anleihegläubigern ab: Verweigern sie die geforderten Zugeständnisse, droht das Sanierungskonzept zu scheitern.

Gläubiger sollen verzichten

Das Management treibt die Restrukturierung mit Hochdruck voran und wendet sich nun direkt an die Inhaber der Anleihe 2024/2029. In einer Abstimmung ohne Versammlung fordert das Unternehmen weitreichende Einschnitte:
* Keine Kündigung: Investoren sollen auf ihr Recht zur sofortigen Fälligstellung der Anleihe verzichten.
* Sicherheiten freigeben: Die sogenannte Negativerklärung soll ausgesetzt werden. Dies würde dem Konzern erlauben, neue Finanzierungen aufzunehmen und diese mit Vermögenswerten zu besichern.

Diese Schritte sind notwendig, um die Liquidität während der laufenden Sanierungsprüfung aufrechtzuerhalten. Ohne diesen Spielraum fehlt dem Unternehmen die Luft zum Atmen.

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Banken gewähren kurze Frist

Einen ersten Teilerfolg konnte ABO Energy zu Wochenbeginn verbuchen. Banken und Schuldscheindarlehensgeber unterzeichneten ein Stillhalteabkommen (Standstill Agreement). Die Finanzierer verzichten vorübergehend darauf, Kredite wegen verletzter Kennzahlen fällig zu stellen.

Doch die Uhr tickt laut: Die Vereinbarung gilt nur bis Mitte Februar 2026. Diese extrem kurze Frist von wenigen Wochen unterstreicht den Ernst der Lage. Sie dient ausschließlich dazu, Zeit für ein externes Sanierungsgutachten nach IDW S6 Standard zu gewinnen.

Bilanzdebakel als Ursache

Auslöser der Krise ist eine drastische Fehlentwicklung im operativen Geschäft. Statt eines Gewinns erwartet der Konzern für das Geschäftsjahr 2025 einen Fehlbetrag von rund 170 Millionen Euro. Sonderabschreibungen, verschobene Umsätze und sinkende Margen haben das Eigenkapital massiv angegriffen. Der Aktienkurs reagierte mit einem Absturz unter die 7-Euro-Marke und hoher Volatilität, da der Markt das Risiko eines Kapitalschnitts einpreist.

Fazit: Entscheidende Wochen

Die Situation bleibt hochkritisch. Das Stillhalteabkommen mit den Banken verschafft nur eine minimale Gnadenfrist bis Mitte Februar. Scheitert die Einigung mit den Anleihegläubigern oder fällt das bestellte Sanierungsgutachten negativ aus, fehlen die Voraussetzungen für den Fortbestand des Unternehmens in seiner jetzigen Form.

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