BioNTech hat die Übernahme von CureVac abgeschlossen und damit zwei deutsche mRNA-Spezialisten unter einem Dach zusammengeführt. Mit dem Closing Anfang Januar endet zugleich CureVacs eigenständige Börsennotiz. Für Anleger verlagert sich der Blick damit vollständig auf BioNTech – und darauf, wie schnell die Integration die Pipeline voranbringt.

Wichtige Eckdaten der Transaktion:
- Transaktionsvolumen: rund 1,25 Mrd. US-Dollar (reiner Aktientausch)
- Abschluss: am 6. Januar
- Börsenstatus: CureVac-Aktien von der Nasdaq genommen (Delisting)
- Nächster Schritt: BioNTech rechnet mit der Durchführung eines Squeeze-outs für verbleibende Anteile

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Was sich BioNTech davon verspricht

Strategisch ist der Deal als Konsolidierung im mRNA-Umfeld angelegt. Durch die Integration erweitert BioNTech die Forschungs- und Entwicklungspipeline. Gleichzeitig beendet die Übernahme den Patentstreit zwischen beiden Unternehmen rund um mRNA-Technologie, die auch bei COVID-19-Impfstoffen eingesetzt wurde.

BioNTech sieht darin einen Schritt hin zu einem stärkeren europäischen Akteur in der genetischen Medizin. Im Fokus stehen mRNA-basierte Therapien, insbesondere in der Onkologie.

Delisting, Umtausch und Standort Tübingen

Zum Paket gehört auch CureVacs Produktionsstandort in Tübingen. Für frühere CureVac-Aktionäre, die das öffentliche Umtauschangebot angenommen hatten, wurden die Anteile gemäß Vereinbarung in BioNTech-American-Depositary-Shares (ADS) getauscht.

Prozess abgeschlossen – Blick nach vorn

Die Übernahme schließt einen mehrstufigen Prozess ab, der mit der Ankündigung der Pläne Mitte 2025 begonnen hatte. Ziel ist es, wissenschaftliche Expertise und Plattformen zu bündeln, um die Entwicklung neuer Behandlungen gegen Krebs und andere schwere Erkrankungen zu beschleunigen. Mit dem Abschluss am 6. Januar ist CureVac von der Nasdaq verschwunden – der Kurs- und Nachrichtenfokus liegt damit ab jetzt ausschließlich auf BioNTech und dem vereinten Portfolio.

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