ABO Energy hat in Frankreich drei Solarprojekte mit zusammen 85 Megawatt peak (MWp) verkauft. Damit zeigt der Projektentwickler, dass er weiterhin planmäßig Projekte zur Baureife bringt und am Markt platziert. Was steckt hinter dem Deal – und wann sollen die Anlagen tatsächlich Strom liefern?

Die wichtigsten Punkte:
- Verkauf von 3 Solarparks in Frankreich mit insgesamt 85 MWp
- Zwei Projekte gehen als Paket an Tenergie, das größte Projekt an CVE
- Inbetriebnahmen: zwei Parks 2026, ein Park 2029
- Kaufpreise wurden nicht veröffentlicht

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Die Transaktion im Überblick

Laut Mitteilung von Gestern hat ABO Energy die Solarparks Presnoy (26,25 MWp) und Nargis (14,96 MWp) als Portfolio an den Stromerzeuger Tenergie veräußert. Das dritte Projekt, Bonny-sur-Loire (43,68 MWp), ging an das französische Unternehmen CVE.

Zu den finanziellen Details machen die Beteiligten keine Angaben. Das ist bei Projektverkäufen dieser Art nicht unüblich, nimmt der Meldung aber einen Teil ihrer Bewertbarkeit für Außenstehende.

Zeitplan: Wann fließt der Strom?

Entscheidend ist nicht nur der Verkauf, sondern auch der Realisierungsfahrplan. Für die beiden an Tenergie verkauften Parks ist die Netzanbindung im Laufe von 2026 vorgesehen. Deutlich langfristiger ist der Horizont beim größten Projekt: Bonny-sur-Loire soll 2029 in Betrieb gehen.

Damit verteilt sich der Beitrag dieser Projekte zur Umsetzung (und damit zur finalen Wertrealisierung entlang der Projektkette) über mehrere Jahre.

Einordnung: Strategie und Marktumfeld

Der Verkauf passt zur Strategie, Projekte zu planen, zu errichten und anschließend zu veräußern – neben Solar zählen laut Unternehmen auch Wind-, Batterie- und Wasserstoffprojekte dazu. Zudem verweist ABO Energy auf wiederholte Zusammenarbeit mit Käufern: Der Deal mit Tenergie ist bereits die dritte Transaktion in den letzten drei Jahren.

Im breiteren Marktumfeld bleiben erneuerbare Energien politisch und wirtschaftlich zentral. Gleichzeitig sind Diskussionen über Förderrahmen und den Netzausbau ein relevanter Faktor für Projektentwickler, weil sie Zeitpläne und Rahmenbedingungen beeinflussen können.

Zum Abschluss ist der Zeitplan klar benannt: Presnoy und Nargis sollen 2026 ans Netz gehen, Bonny-sur-Loire folgt 2029 – und genau an diesen Meilensteinen wird sich messen lassen, wie reibungslos die Projekte nach dem Verkauf in die Umsetzung kommen.

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