Bougainville Copper Aktie: Machtkampf eskaliert
Die Pläne zur Wiederbelebung der legendären Panguna-Mine stehen vor einer Zerreißprobe. Die Regierung von Bougainville stellt sich als Mehrheitsaktionär frontal gegen das Management von Bougainville Copper und blockiert den favorisierten chinesischen Partner. Stattdessen diktiert die Politik eine überraschende Alternative aus Indien und hebelt damit die Unternehmensstrategie aus.
Regierung blockiert China-Deal
Die Autonome Regierung von Bougainville (ABG) hat ihre Machtposition unmissverständlich ausgespielt. Als Hauptaktionärin mit einem Anteil von 72,9 Prozent untersagte sie dem Management die geplante Kooperation mit der chinesischen CMOC Group. Präsident Ishmael Toroama bestätigte diesen Schritt, der die bisherigen Vorbereitungen des Unternehmens zur Sanierung der Mine zunichtemacht.
Stattdessen wies die Regierung den Vorstand an, Verhandlungen mit der indischen Lloyds Metals & Energy aufzunehmen. Das Ziel der Politik ist offenbar ein reines Dienstleistungs- oder Bergbaumodell, das eine Verwässerung der staatlichen Anteile an Bougainville Copper verhindert.
Vorstand düpiert
Besonders brisant ist der Ablauf der Entscheidung. Bougainville Copper hatte mit Hilfe von Finanzberatern einen strukturierten, vertraulichen Auswahlprozess durchlaufen, um den besten internationalen Partner zu finden. Die Regierung umging dieses Verfahren komplett.
Wie bekannt wurde, existiert bereits seit November 2025 ein unverbindliches Memorandum of Understanding zwischen der Regierung und Lloyds Metals & Energy. Das Unternehmen selbst war in diese Gespräche nicht eingebunden und wurde erst kürzlich über die vollendeten Tatsachen informiert. Pikant ist dabei, dass sich der indische Konzern zuvor eigentlich aus dem offiziellen Bieterprozess zurückgezogen hatte.
Politischer Druck steigt
Der Konflikt trifft das Unternehmen in einer kritischen Phase. Die Einnahmen aus der seit 1989 stillgelegten Mine sind das wirtschaftliche Fundament für die geplante Unabhängigkeit der Region im Jahr 2027. Durch den Eingriff des Großaktionärs ist der bisherige Zeitplan hinfällig. Das Management steht nun vor der schwierigen Aufgabe, die politische Anweisung operativ umzusetzen, obwohl die fachliche Prüfung ursprünglich zu einem anderen Ergebnis kam. Der Erfolg des Projekts hängt nun fast ausschließlich an der Kooperationsbereitschaft zwischen dem desavouierten Vorstand und der regierenden Politik.
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