XRP: Kritische Woche steht bevor
XRP handelt an diesem Samstag bei rund 1,72 Dollar und damit deutlich unter Druck. Während eine teilweise Schließung der US-Regierung die Märkte belastet, richtet sich der Blick auf Montag: Dann treffen sich Branchenvertreter im Weißen Haus, um über den CLARITY Act zu verhandeln – ein Gesetz, das die regulatorische Zukunft digitaler Assets in den USA prägen könnte.
Hochkarätige Gespräche im Weißen Haus
Am Montag, den 2. Februar 2026, lädt die Trump-Administration zu einem entscheidenden Termin. Vertreter von Ripple, Coinbase und Kraken sowie der Blockchain Association sollen mit Regierungsvertretern über das stockende Stablecoin-Gesetz sprechen. Im Zentrum steht die Frage, wie Erträge aus Stablecoins und deren Verzinsung reguliert werden sollen.
Analysten von Citi bewerten den CLARITY Act als zentralen Katalysator für die Legitimierung digitaler Assets in den USA. Allerdings bleibt die Definition von DeFi eine offene Baustelle. Die Gespräche sollen einen Kompromiss herbeiführen, der den Weg für eine Verabschiedung ebnet.
ETF-Abflüsse drücken den Kurs
Nach Zuflüssen von etwa 1,3 Milliarden Dollar seit November 2025 haben XRP-ETFs jüngst ihre größten Tagesabflüsse verzeichnet. Rund 93 Millionen Dollar flossen an einem Tag ab – ein deutliches Signal für die aktuelle Stimmungslage.
XRP verlor innerhalb einer Woche etwa 10 Prozent. Derivatedaten bestätigen die Vorsicht: Das Open Interest ist auf Mehrmonatstiefs gefallen. Die teilweise Schließung der US-Regierung, die in der Nacht zum Samstag begann, verstärkt die Zurückhaltung der Investoren.
RLUSD wächst trotz Volatilität
Während der XRP-Preis schwankt, expandiert Ripples Ökosystem weiter. Der Ripple USD (RLUSD) Stablecoin kommt inzwischen auf eine Marktkapitalisierung von 1,34 Milliarden Dollar bei einem 24-Stunden-Volumen von rund 98 Millionen Dollar.
Die Integration der Übernahme GTreasury in die Ripple Treasury Plattform läuft. Das System zielt darauf ab, grenzüberschreitende Zahlungen mit RLUSD zu optimieren. On-Chain-Daten zeigen zudem: Die Zahl der Wallets mit mehr als 1 Million XRP ist seit Jahresbeginn gestiegen – ein Hinweis darauf, dass größere Akteure den Rücksetzer möglicherweise nutzen.
Makroumfeld bleibt angespannt
Die Ernennung von Kevin Warsh zum Federal-Reserve-Chef und unerwartet hohe Erzeugerpreisdaten (+3,3 Prozent im Jahresvergleich) sorgen für Unsicherheit an den Märkten. Das US-Repräsentantenhaus will erst am Montag über ein Finanzierungspaket abstimmen – zeitgleich mit dem Treffen im Weißen Haus. Der Start in die neue Woche dürfte damit richtungsweisend für XRP werden.
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