Cardano: USDCx kommt
Cardano hat am Wochenende einen wichtigen Schritt für sein Ökosystem bestätigt. Gründer Charles Hoskinson verkündete die Unterzeichnung eines Integrationsvertrags für USDCx – eine datenschutzfreundliche Variante von Circles USDC-Stablecoin. Gleichzeitig bereitet sich das Netzwerk auf das nächste Protokoll-Upgrade vor. Die Frage: Kann der technische Fortschritt die schwache Kursentwicklung stoppen?
USDCx-Deal besiegelt
Laut Berichten von Bitcoinist und The Coin Republic bestätigte Hoskinson über X, dass der Vertrag zur Integration von USDCx auf Cardano unterschrieben ist. USDCx ist eine wrapped, datenschutzorientierte Version des USDC-Stablecoins, die erweiterte DeFi-Funktionen wie Echtzeit-Streaming-Zahlungen ermöglichen soll – bei gleichzeitiger Einhaltung regulatorischer Vorgaben.
Hoskinson räumte ein, dass die technische Umsetzung noch „ein bisschen mehr Integration auf unserer Seite" erfordere. Allerdings sollte Circles Erfahrung mit anderen Nicht-EVM-Chains wie Stacks den Prozess beschleunigen. Strategisch bedeutsam: Cardano-Anwendungen erhalten direkten Zugang zu Circles Liquiditätsnetzwerk, ohne auf fragmentierte Bridges angewiesen zu sein.
Protocol Version 11 in Vorbereitung
Parallel dazu nimmt das nächste Netzwerk-Upgrade konkrete Formen an. CryptoSlate berichtet, dass die Intersect-Organisation vorschlägt, das kommende Protocol Version 11 den „van Rossem Hard Fork" zu nennen – als Würdigung des verstorbenen Community-Mitglieds Max van Rossem.
Die wichtigsten Eckpunkte:
- Fokus: Intra-Era Hard Fork mit Schwerpunkt auf internen Node-Verbesserungen
- Transaktionsstruktur: Bleibt unverändert, minimale Auswirkungen auf Börsen und Wallets
- Leistung: Performance-Boosts für Plutus V3 und optimierte Ledger-Regeln
- Zeitplan: Pre-Release Node 10.6.2 für SanchoNet-Tests in Vorbereitung, finale Version 10.7.0 wird in etwa drei Wochen erwartet
Markt reagiert verhalten
Trotz der Fortschritte auf der Infrastrukturebene zeigt sich der Kurs unter Druck. In den vergangenen 24 Stunden verlor ADA rund 2,4 Prozent und handelt nahe der 0,32-Dollar-Marke. Analysten betrachten dieses Niveau als kritische Unterstützungszone.
Das Handelsvolumen bleibt aktiv, doch der Preiskampf zwischen langfristigen Akkumulierern und kurzfristigem Verkaufsdruck ist unentschieden. Der Markt scheint die potenziellen Liquiditätsvorteile durch USDCx noch nicht einzupreisen – vermutlich wartet man auf die tatsächliche On-Chain-Implementierung.
Neben den Haupt-Upgrades gewinnt das Midnight-Sidechain-Projekt an Bedeutung. Die kürzliche Partnerschaft mit AlphaTON zur Erforschung datenschutzorientierter Anwendungen im Telegram-Ökosystem könnte durch USDCx zusätzlichen Schub erhalten. Entscheidend werden nun die Deployment-Termine für Node 10.7.0 und das erste On-Chain-Minting von USDCx sein.
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