Max Power Mining Aktie: Top-Platzierung erreicht!
Natürlicher Wasserstoff galt lange als eher theoretische Chance – nun meldet Max Power Mining in Kanada einen greifbaren Fund. Beim Lawson-Bohrloch in Saskatchewan wurde das erste bestätigte unterirdische Wasserstoffsystem des Landes nachgewiesen. Für den kleinen Explorer ist das ein potenziell entscheidender Schritt auf dem Weg von der reinen Story hin zur möglichen Kommerzialisierung.
Lawson-Bohrung liefert klaren Nachweis
Auslöser der neuen Fantasie ist eine Unternehmensmeldung vom 16. Januar 2026. Demnach weist das Lawson-Bohrloch, rund 140 Kilometer südlich von Saskatoon nahe Central Butte, deutlich erhöhte Wasserstoffgehalte auf.
In der Spitze wurden laut Firmenangaben bis zu 286.000 ppm gemessen, was 28,6 % Wasserstoff entspricht. Drei unabhängige Labore (AGAT, Corelab, PTRC) bestätigten bei Durchpress-Tests durch das Bohrgehäuse Wasserstoffkonzentrationen zwischen 16,80 % und 19,07 %. Diese Übereinstimmung gilt im Explorationsgeschäft als wichtiger Vertrauensanker für die weitere Modellierung der Ressource.
Zu den technischen Kernpunkten der Entdeckung zählen:
- Freier Gaszufluss bis an die Oberfläche mit kräftigen Anfangsraten und -drücken nach der Perforation
- Erhöhte Heliumgehalte von bis zu 8,7 % (87.327 ppm) in abgedichteten Kernproben
- Eine vergleichsweise „saubere“ Gaszusammensetzung von rund 90 % Wasserstoff-Stickstoff-Gemisch ohne Schwefelwasserstoff
- Proben aus einem rund 8 Meter mächtigen, geklüfteten Intervall
Die wiederholbar hohen Wasserstoffwerte über mehrere Labore hinweg verschaffen dem Projekt eine belastbare Basis für die nächsten Explorationsschritte.
Genesis Trend: Größe und Lage als Hebel
Geologisch eingebettet ist Lawson in den sogenannten Genesis Trend, einen etwa 475 Kilometer langen Korridor, der sich von Saskatchewan bis nach Montana und in die Dakotas erstreckt. Hier setzt Max Power Mining auf Größe: In Saskatchewan sind rund 1,3 Millionen Acres bereits als Explorationsland genehmigt, weitere 5,7 Millionen Acres befinden sich im Antragsstadium.
Ein entscheidender Pluspunkt ist die Lage nahe des Industriekorridors Regina–Moose Jaw, wo bereits heute Nachfrage nach Wasserstoff besteht. Das verkürzt im erfolgreichen Fall potenzielle Transportwege und könnte spätere Abnahmestrukturen erleichtern.
Aus geologischer Sicht rückt die Prairie-Evaporit-Formation in den Vordergrund. Das Team des Unternehmens sieht diese Salzschicht als regionale „Barriere“, die die Ansammlung von natürlichem Wasserstoff begünstigen kann. Lawson wäre damit nicht nur ein Einzelereignis, sondern ein mögliches Referenzbeispiel für ein wiederholbares System entlang des Trends.
Nächste Schritte im ersten Halbjahr 2026
Auf Basis der ersten Ergebnisse hat Max Power Mining einen konkreten Arbeitsplan für das erste Halbjahr 2026 skizziert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus dem Nachweis ein wirtschaftlich nutzbares Projekt werden könnte.
Geplant sind unter anderem:
- Start von Ressourcenmodellierung und -schätzung
- Eine 3D-Seismik-Kampagne über eine Fläche von 18 Quadratmeilen
- Ein Bestätigungsbohrloch im ersten Halbjahr 2026, das gezielt den prognostizierten Hochreinheitsbereich („Apex“) der Lawson-Struktur ansteuern soll
- Ein weiteres Bohrloch entlang der Grenze Saskatchewan–Montana, das laut Unternehmen bereits vollständig finanziert ist
Wichtig: Lawson ist nur einer von mindestens sechs definierten „Play-Konzepten“, die das technische Team ausgearbeitet hat. Ein zweites Konzept soll bereits im Februar mit einer eigenen Bohrung getestet werden. Das erhöht die Chance, dass Lawson nicht nur ein Einzelfund bleibt, sondern Teil eines größeren Systems wird – schließt aber umgekehrt nicht aus, dass einzelne Konzepte scheitern.
Frische Mittel und neues Führungsprofil
Parallel zur technischen Entwicklung gab es Ende 2025 auch strategische Weichenstellungen auf Unternehmensebene. Im Dezember erhielt Max Power Mining eine strategische Investition über 5 Millionen US-Dollar von einem internationalen Energiepartner. Diese Mittel sind ein wichtiger Baustein, um das ambitionierte Arbeitsprogramm – inklusive Seismik und mehreren Bohrungen – finanzieren zu können.
Ebenfalls im Dezember wurde Neil McMillan zum Chairman des Boards ernannt. Mit dem neuen Aufsichtsratschef will das Unternehmen seine Governance-Struktur stärken und die nächste Phase der Projektentwicklung begleiten.
Kursreaktion und Einordnung
An der Börse kommt die Story derzeit gut an. Die Aktie notiert heute bei 0,87 US‑Dollar und hat sich damit in den vergangenen 30 Tagen mehr als verdoppelt; auf Zwölf-Monats-Sicht liegt das Plus im deutlich dreistelligen Prozentbereich. Gleichzeitig signalisiert die hohe ausgewiesene Volatilität, dass der Markt weiter stark spekulativ unterwegs ist.
Für die nächsten Monate werden vor allem drei Punkte entscheidend sein: die Ergebnisse der Ressourcenmodellierung, die Daten aus der 3D-Seismik sowie die Resultate der geplanten Bestätigungs- und Folgebohrungen. Erst wenn diese Bausteine ein konsistentes Bild liefern, lässt sich abschätzen, ob aus der geologischen Entdeckung an Lawson ein wirtschaftlich tragfähiges Wasserstoffprojekt entstehen kann.
Max Power Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Max Power Mining-Analyse vom 28. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Max Power Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Max Power Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Max Power Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








