Bitcoin: Vertrauenstest
Bitcoin steht heute gleich von mehreren Seiten unter Druck. Ausgerechnet aus Washington kommt ein klares Signal: Der Staat wird den Markt nicht stützen. Gleichzeitig ziehen große Investoren Kapital ab – und damit wird aus einer normalen Korrektur schnell ein echter Stresstest für die Liquidität. US-Finanzministerium: Kein Rettungsanker
Auslöser für neue Nervosität war eine Aussage von US-Finanzminister Scott Bessent vor dem House Financial Services Committee am 4. Februar. Er machte deutlich, die Bundesregierung habe „keine Befugnis“, einen Bitcoin-„Bailout“ umzusetzen oder Banken zu Käufen digitaler Assets zu drängen, um den Markt zu stabilisieren. Spannend: Bessent bestätigte zugleich, dass die US-Regierung inzwischen über mehr als 15 Mrd. USD an beschlagnahmten Bitcoin hält – deutlich mehr als der ursprüngliche Beschlagnahmewert von 500 Mio.
