Solana notiert aktuell am 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresanfang rund 28 Prozent an Wert verloren. Doch während der Kurs schwächelt, sehen Experten von Standard Chartered einen fundamentalen Wandel: Weg vom Zocker-Image der Memecoins, hin zu einer ernstzunehmenden Infrastruktur für den Zahlungsverkehr. Die Bank sieht genau darin die Chance für eine langfristige Neubewertung.

Kursziel angepasst, Langzeitprognose bleibt

Geoffrey Kendrick, Leiter der Krypto-Forschung bei Standard Chartered, hat in einer aktuellen Analyse auf die jüngste Marktkorrektur reagiert. Er senkte das Kursziel für 2026 von 310 auf 250 US-Dollar. Trotz dieser kurzfristigen Anpassung hält die Bank an einer extrem bullischen Langzeitprognose fest: Bis 2030 könnte der Token auf 2.000 US-Dollar steigen.

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Der Grund für diesen Optimismus liegt in einer Veränderung der Nutzung. Während 2025 noch fast die Hälfte der Netzwerkgebühren aus dem spekulativen Handel mit Memecoins stammte, verschieben sich die Aktivitäten nun deutlich in Richtung Stablecoin-Transaktionen. Das Netzwerk wächst aus seiner Rolle als reine "Spielwiese" heraus.

Mikrozahlungen als neuer Wachstumstreiber

Besonders im Bereich der Mikrozahlungen sieht Standard Chartered großes Potenzial. Ein Schlüsselelement ist hierbei die Plattform x402 von Coinbase, die KI-gesteuerte Zahlungen ermöglicht. Da die Transaktionsgebühren auf Solana oft weniger als einen Cent betragen, ist das Netzwerk für solche Anwendungen besser positioniert als die Konkurrenz.

Das Transaktionsvolumen mit Stablecoins übertrifft auf Solana mittlerweile das von Ethereum. Dies deutet auf eine Zunahme von hochfrequenten, kostengünstigen Anwendungen hin – von Maschinen-Zahlungen bis hin zu Social-Media-Apps mit Bezahlfunktionen.

Institutionelle Anleger greifen zu

Trotz der Preisschwäche wächst das Interesse institutioneller Investoren. Laut dem Bericht flossen seit Oktober 2025 rund 78 Prozent der gesamten Nettozuflüsse in Solana-ETFs in den Bitwise BSOL ETF. Auch digitale Vermögensverwalter halten mittlerweile fast 3 Prozent des gesamten Angebots.

Ein weiterer Meilenstein für die institutionelle Akzeptanz ist die Zusammenarbeit mit Ondo Finance. Im Januar startete das Unternehmen über 200 tokenisierte US-Aktien und ETFs auf der Blockchain. Damit entwickelt sich Solana zunehmend zu einem Marktplatz für reale Vermögenswerte (Real World Assets), was die langfristige Relevanz des Netzwerks untermauert.

Technische Stabilität verbessert

Um dieses Wachstum zu sichern, arbeiten die Entwickler intensiv an der Netzwerksicherheit. Ende Januar wurde ein kritischer Sicherheitspatch veröffentlicht, um Schwachstellen zu schließen, die Angreifer hätten nutzen können, um das Netzwerk zu verlangsamen oder den Konsensmechanismus zu stören.

Gleichzeitig stärkt der im Dezember 2025 eingeführte "Firedancer"-Client die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur. Das für Anfang 2026 erwartete "Alpenglow"-Upgrade soll zudem die Zeit bis zur Endgültigkeit einer Transaktion (Finality) massiv von aktuell fast 13 Sekunden auf wenige Millisekunden reduzieren.

Fazit

Die Entwicklung im Jahr 2026 hängt maßgeblich davon ab, ob der Übergang vom spekulativen Handel hin zu institutioneller Infrastruktur gelingt. Mit technischen Upgrades und Partnern wie Ondo Finance wird das Fundament gelegt, auch wenn der aktuelle Kurs von 91,10 US-Dollar zeigt, dass der Markt diesen Wandel noch nicht honoriert.

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