Der dänische Energiekonzern Orsted hat zwei bedeutende Meilensteine erreicht: Der Verkauf des europäischen Onshore-Geschäfts ist unter Dach und Fach, während in den USA ein Gericht grünes Licht für die Wiederaufnahme eines wichtigen Offshore-Projekts gegeben hat. Beide Entwicklungen stärken die strategische Ausrichtung und die Finanzlage des Unternehmens.

Europäisches Onshore-Geschäft verkauft

Orsted hat den Verkauf seines gesamten europäischen Onshore-Portfolios an Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) vereinbart. Die Transaktion umfasst Wind-, Solar- und Batteriespeicher-Anlagen in Deutschland, Großbritannien, Irland und Spanien – sowohl bestehende Anlagen als auch Projekte im Bau und in der Entwicklung. Der Kaufpreis beträgt 1,44 Milliarden Euro (rund 10,7 Milliarden Dänische Kronen).

Mit diesem Deal schließt Orsted sein bereits angekündigtes Desinvestitionsprogramm ab. Zusammen mit weiteren kürzlich abgeschlossenen Verkäufen erzielt das Unternehmen Gesamterlöse von etwa 46 Milliarden Dänischen Kronen – deutlich mehr als das ursprünglich anvisierte Ziel von 35 Milliarden Kronen. Die Mittel sollen die Bilanz festigen und die Konzentration auf das Kerngeschäft Offshore-Wind in Europa ermöglichen. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2026 erwartet, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen.

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US-Offshore-Projekt darf weiterlaufen

In den Vereinigten Staaten hat ein Bundesgericht eine vorläufige Verfügung erlassen, die den sofortigen Weiterbau des Sunrise Wind-Projekts ermöglicht. Die Entscheidung hebt einen Baustopp auf, den das Bureau of Ocean Energy Management im Dezember 2025 verhängt hatte.

Das 924-Megawatt-Projekt vor der Küste New Yorks war das fünfte und letzte Offshore-Windprojekt, für das nach dem behördlichen Baustopp eine gerichtliche Freigabe erteilt wurde. Sunrise Wind ist vollständig im Besitz von Orsted.

Klarheit für Investoren

Die beiden Entwicklungen beseitigen wichtige Unsicherheitsfaktoren. Der Abschluss des Verkaufsprogramms verschafft finanzielle Flexibilität, während der Gerichtsentscheid in den USA eine bedeutende Projektblockade auflöst. Am 5. Februar 2026 will Orsted seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2025 vorlegen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Verkauf: Gesamtes europäisches Onshore-Portfolio
  • Käufer: Copenhagen Infrastructure Partners
  • Kaufpreis: 1,44 Milliarden Euro
  • Gesamterlöse Desinvestitionsprogramm: Rund 46 Milliarden Dänische Kronen
  • Strategische Ausrichtung: Fokus auf europäisches Offshore-Geschäft
  • US-Projekt: Sunrise Wind darf nach Gerichtsentscheid weiterbaut werden

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