Kurz vor Jahresende 2025 platzierte der Bremer Windparkentwickler Energiekontor noch einen wichtigen Deal: Zwei Windparkprojekte mit zusammen 93 Megawatt Leistung gehen an den österreichischen Energieversorger illwerke vkw. Die Transaktion unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach deutschen Onshore-Windprojekten – und könnte den Ausblick auf die Jahreszahlen am 31. März positiv beeinflussen.

Die wichtigsten Fakten zum Deal:

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  • Verkauf der Projekte Haberloh (79 MW) und Heidkrug (14 MW) im Landkreis Verden
  • Käufer: illwerke vkw AG aus Österreich
  • 13 Windkraftanlagen vom Typ Vestas V162-7.2 geplant
  • Erwartete Jahresproduktion: rund 220 Gigawattstunden
  • Schlüsselfertige Übergabe für Ende 2027 vorgesehen

Ausbau eines bestehenden Standorts

Die beiden Projekte befinden sich in Niedersachsen und ergänzen den Standort Völkersen, den illwerke vkw bereits 2021 von Energiekontor übernommen hatte. Nach Fertigstellung der Neubauten wächst die Gesamtkapazität am Standort auf etwa 104 Megawatt. Die geplanten Anlagen erreichen eine Nabenhöhe von 169 Metern bei einem Rotordurchmesser von 162 Metern. Die erwartete Stromerzeugung reicht rechnerisch für die Versorgung von über 66.000 Haushalten.

Beide Projekte sicherten sich im Mai 2025 eine EEG-Einspeisevergütung über die Ausschreibung der Bundesnetzagentur. Diese Förderung bildet die wirtschaftliche Grundlage für den geplanten Betrieb ab Ende 2027.

Sieben Verkäufe im Gesamtjahr

Der Deal mit illwerke vkw war der siebte Projektverkauf, den Energiekontor im Jahr 2025 realisierte. Hinzu kamen 14 Financial Closes – also Finanzierungsabschlüsse für weitere Vorhaben. Die Zahlen deuten auf ein aktives operatives Geschäft hin, das sich in den kommenden Geschäftszahlen niederschlagen dürfte.

Am 31. März 2026 legt das Unternehmen die vollständigen Ergebnisse für 2025 vor. Die Hauptversammlung folgt am 27. Mai in Ritterhude. Bis dahin bleibt die Aktie anfällig für technische Schwankungen – der RSI von 20,8 signalisiert eine technisch überverkaufte Situation.

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