XPeng Aktie: Marktstrategie optimiert
XPeng transformiert sein Geschäftsmodell grundlegend in Richtung eines KI-gesteuerten Ökosystems. Mit einer vertieften Partnerschaft mit Volkswagen und dem Export eigener Software-Lösungen will der chinesische Hersteller seine globale Präsenz massiv ausbauen. Doch während die technologische Vision Form annimmt, werfen schwankende Absatzzahlen und juristischer Druck kurzfristig Schatten auf die Wachstumsstory.
Technologischer Durchbruch mit Volkswagen
Ein zentraler Pfeiler der aktuellen Strategie ist die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Volkswagen. Der deutsche Automobilkonzern wird Erstkunde für XPengs autonome Fahrlösung der zweiten Generation (VLA 2.0). Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein, da es den großflächigen Export von proprietärer chinesischer KI-Technologie an einen globalen Top-Hersteller darstellt.
Das System VLA 2.0 ist als „End-to-End“-Modell konzipiert, das die physische Welt direkt über visuelle Signale erfasst und in Fahrbefehle umsetzt. Damit entfallen traditionelle Zwischenschritte in der Datenverarbeitung. Laut Unternehmensangaben ermöglicht diese Technologie autonomes Fahren auf Level 4 in komplexen städtischen Umgebungen, ohne dass hochauflösende Karten erforderlich sind.
Neue Modelle und ambitionierte Absatzziele
Auf der Hardware-Seite steht der nächste Termin bereits fest: Am 2. März 2026 kommt die aktualisierte Version des Elektro-Vans X9 auf den Markt. Das Fahrzeug ist mit dem hauseigenen Turing-KI-Chip ausgestattet, der eine Rechenleistung von 2250 TOPS bietet. Mit einer 800-Volt-Plattform und einer Reichweite von bis zu 750 Kilometern soll das Modell die technologische Speerspitze des Portfolios bilden.
Für das Geschäftsjahr 2026 strebt das Management ein Auslieferungsvolumen von 550.000 bis 600.000 Fahrzeugen an. Dies wäre eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, in dem 429.445 Einheiten abgesetzt wurden. Um diese Ziele zu erreichen, strukturiert das Unternehmen seine Entwicklungsteams um und bündelt die Bereiche für autonomes Fahren und intelligentes Cockpit in einem zentralen KI-Center. Kann die technologische Überlegenheit die operativen Schwankungen dauerhaft ausgleichen?
Herausforderungen und Marktreaktion
Trotz der ambitionierten Pläne steht die Aktie kurzfristig unter Druck. Bei einem aktuellen Kurs von 15,50 Euro verzeichnet das Papier heute ein Minus von 2,82 Prozent. Belastet wird die Stimmung durch eine Untersuchung der US-Kanzlei Pomerantz LLP. Hintergrund ist der deutliche Rückgang der Auslieferungszahlen im Januar 2026, als nur rund 20.000 Fahrzeuge übergeben wurden – nach über 37.000 im Vormonat.
Die langfristige Ausrichtung bleibt dennoch offensiv. XPeng plant, seine internationalen Verkäufe im Jahr 2026 zu verdoppeln und bis 2030 die Marke von einer Million Auslandsverkäufen zu erreichen. Ergänzt wird diese Strategie durch den geplanten Start der Massenproduktion von humanoiden Robotern und Robotaxis gegen Ende des Jahres 2026. Der Verkaufsstart des neuen X9 am 2. März wird nun zum ersten wichtigen Gradmesser für das laufende Geschäftsjahr.
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