Während die ersten 5.000 Einheiten des neuen SU7-Elektroautos an Kunden übergeben werden, zeichnet der Aktienkurs ein völlig anderes Bild. Der chinesische Technologiekonzern hat im vergangenen Jahr Rekordgewinne eingefahren und die eigene Auto-Sparte in die Profitabilität geführt. Dennoch scheinen Anleger die erfolgreiche Transformation vom Smartphone-Hersteller zum Mobilitätsanbieter derzeit auszublenden.

Gewinnsprung dank Elektroautos

Die kürzlich vorgelegten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 belegen den strategischen Wandel. Xiaomi steigerte den Umsatz um 25 Prozent auf 457,3 Milliarden RMB und verbuchte beim bereinigten Nettogewinn ein Plus von knapp 44 Prozent. Verantwortlich für dieses Wachstum ist primär das Segment für intelligente Elektrofahrzeuge und Künstliche Intelligenz. Hier sprang der Umsatz um 223,8 Prozent auf 106,1 Milliarden RMB nach oben. Erstmals wies diese Sparte ein positives operatives Ergebnis aus und trug im vierten Quartal bereits knapp ein Drittel zum Gesamtumsatz bei.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Xiaomi?

Margendruck im Kerngeschäft

Dass der Markt diese fundamentale Stärke ignoriert, liegt am schwächelnden Traditionsgeschäft. Gestiegene Kosten für Speicherchips drückten im Schlussquartal 2025 spürbar auf die Bruttomarge der Smartphone-Sparte. Diese Belastung spiegelt sich direkt in der schwachen Aktienentwicklung wider. Mit einem Schlusskurs von 3,59 Euro am Freitag notiert das Papier seit Jahresbeginn rund 20 Prozent im Minus. Der Kurs bewegt sich damit in unmittelbarer Schlagdistanz zum erst Anfang März markierten 52-Wochen-Tief von 3,44 Euro.

Milliarden für die Mobilität

Das Management steuert massiv gegen die Abhängigkeit vom Smartphone-Markt an. Der Marktstart der neuen SU7-Generation lieferte mit über 30.000 verbindlichen Bestellungen innerhalb weniger Tage einen starken Auftakt. Entsprechend hob Xiaomi das Auslieferungsziel für 2026 auf 550.000 Fahrzeuge an. Um dieses Tempo zu halten, fließen allein im laufenden Jahr über 40 Milliarden RMB in Forschung und Entwicklung.

Die strategische Verschiebung weg vom volatilen Smartphone-Markt manifestiert sich nun deutlich in den Bilanzen. Erreicht Xiaomi das ehrgeizige Auslieferungsziel im laufenden Jahr und stabilisiert gleichzeitig die Margen im Autogeschäft, entzieht das der aktuellen, historisch niedrigen Marktbewertung zunehmend die fundamentale Grundlage.

Xiaomi-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Xiaomi-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:

Die neusten Xiaomi-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Xiaomi-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Xiaomi: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...