Xiaomi Aktie: E-Auto-Durchbruch gelungen
Der chinesische Tech-Konzern lieferte mit der Bilanz für 2025 Zahlen, die selbst Optimisten überraschten. Vor allem die junge Elektromobilitäts-Sparte schreibt wesentlich schneller schwarze Zahlen als prognostiziert. An der Börse wird dieser fundamentale operative Erfolg momentan jedoch weitgehend ignoriert.
Mit einem Umsatzsprung von 25 Prozent auf über 457 Milliarden RMB durchbrach das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals eine historische Marke. Der bereinigte Nettogewinn kletterte parallel um satte 44 Prozent auf 39,2 Milliarden RMB. Maßgeblich für diesen Schub ist das Segment der neuen Initiativen rund um das eigene Elektroauto. Mit einem operativen Gewinn von 0,9 Milliarden RMB bewies die Autosparte erstmals auf Jahresbasis ihre Profitabilität und steuerte bereits über 23 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Eine Bruttomarge von 24,3 Prozent in diesem Bereich unterstreicht die hohe Effizienz der Produktion.
Automatisierung treibt die Margen
Hinter diesen Margen steht eine radikale Automatisierung der Fertigungsprozesse. In der Smartphone-Produktion betreibt der Konzern mittlerweile eine „Dark Factory“, die jährlich bis zu 10 Millionen Geräte nahezu ohne menschliches Eingreifen herstellt.
Auch beim Autobau drückt neue Technologie die Kosten massiv. Eine KI-entwickelte Legierung namens „Titans Metal“ ermöglicht den Einsatz von Hypercasting-Verfahren. Dabei werden 72 Einzelteile in einem einzigen Gussstück vereint. Das senkt nicht nur die Produktionszeit für ein Chassis-Teil auf rund 100 Sekunden, sondern erhöht gleichzeitig die Verwindungssteifigkeit der Fahrzeuge.
Trotz dieser operativen Stärke und eines robusten Smartphone-Kerngeschäfts zeigt der Blick auf den Chart ein völlig anderes Bild. Die Aktie notiert aktuell bei 3,59 Euro und verbucht seit Jahresanfang ein Minus von gut 20 Prozent. Marktbeobachter werten dies als Zeichen dafür, dass Investoren die hohen Kosten für den Aufbau des weltweiten KI-Ökosystems sowie steigende Speicherpreise derzeit stärker gewichten als das profitable Wachstum der Kernsegmente.
Ausblick: Konkrete Ziele für 2026
Um die Abhängigkeit von externen Zulieferern zu senken, plant das Management ab 2026 den Einsatz eigener 3nm-Chipsätze aus der Fertigung von TSMC. Gleichzeitig wurden für das laufende Jahr klare Zielmarken definiert:
- Auslieferungsziel: 550.000 Elektrofahrzeuge
- Forschungsbudget: Über 40 Milliarden RMB (davon 16 Milliarden für KI und Robotik)
- Aktienrückkaufprogramm: Volumen von bis zu 2,5 Milliarden HKD
Mit dem bestätigten Aktienrückkauf und der massiven Ausweitung des Forschungsbudgets untermauert das Management seinen Expansionskurs. Das Erreichen der ambitionierten Marke von 550.000 ausgelieferten E-Autos im Jahr 2026 bildet nun den nächsten konkreten Meilenstein, an dem der Markt die erfolgreiche Transformation zum integrierten Technologie-Konzern messen wird.
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