Xiaomis Geschäftsbericht 2025 liefert echte Meilensteine: Rekordumsatz, ein erstmals profitables EV-Segment und eine milliardenschwere KI-Offensive. Gleichzeitig drücken steigende Chipkosten auf das Kerngeschäft mit Smartphones — und die Aktie notiert rund 20 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau.

EV-Sparte schreibt erstmals schwarze Zahlen

Der Gesamtumsatz kletterte 2025 um 25 Prozent auf 457,3 Milliarden RMB, das bereinigte Nettoergebnis legte sogar um 43,8 Prozent auf 39,2 Milliarden RMB zu. Das auffälligste Signal kam jedoch aus der Elektrofahrzeug-Sparte: Nach Jahren hoher Anlaufkosten erzielte das EV-Segment erstmals ein positives operatives Ergebnis — 0,9 Milliarden RMB bei einem Spartenumsatz von 106,1 Milliarden RMB. Schneller als viele Analysten es erwartet hatten, hat Xiaomi damit den Beweis geliefert, dass das Automobilgeschäft tragfähig ist.

Den nächsten Schub soll das SU7-Nachfolgemodell bringen, das im März 2026 eingeführt wurde und in den ersten drei Tagen über 30.000 verbindliche Bestellungen verzeichnete.

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KI als strategische Wachstumsschiene

Parallel zur EV-Profitabilität treibt Xiaomi seine KI-Ambitionen mit erheblichem Kapitaleinsatz voran. Allein in den nächsten drei Jahren sollen mindestens 60 Milliarden RMB in KI-Forschung fließen; über fünf Jahre sind 200 Milliarden RMB für Forschung und Entwicklung insgesamt vorgesehen.

Konkret zeigt sich das bereits im neuen Large Language Model MiMo-V2-Pro mit einer Billion Parametern, das in globalen Benchmarks unter den Top 10 rangiert. Ergänzt wird das Portfolio durch MiClaw, einen KI-Agenten für Smartphones, der systemübergreifend Smartphone, Smart-Home und Fahrzeug steuern soll und sich derzeit in der Beta-Phase befindet.

Chippreise belasten das Smartphone-Geschäft

Die Kehrseite des Transformationskurses liegt im angestammten Hardware-Geschäft. Steigende Preise für DRAM- und NAND-Speicherchips setzten die Margen im ersten Quartal 2026 spürbar unter Druck. Xiaomi reagierte mit moderaten Preisanpassungen bei ausgewählten Modellen in China — ein Schritt, der die Marge schützen, aber auch Volumen kosten kann.

Ob die wachsenden Internet-Services, die 2025 einen Umsatzrekord von 37,4 Milliarden RMB erreichten, gemeinsam mit dem profitableren EV-Geschäft den Kostendruck im Smartphone-Segment auffangen können, wird sich in den kommenden Quartalsberichten zeigen. Die Aktie notiert derzeit rund 27 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts — der Markt preist die Unsicherheit über genau dieses Gleichgewicht bereits ein.

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