Xiaomi Aktie: Europäischer Anlauf
Zwei Nachrichten, ein klares Bild: Xiaomi startet am 19. März 2026 die überarbeitete Version seines Elektro-Flaggschiffs SU7 — und verhandelt gleichzeitig mit Stellantis über Produktionskapazitäten in Europa. Das Unternehmen bereitet sich offenbar ernsthaft auf den Sprung in westliche Märkte vor.
Das neue SU7: Reichweite als Argument
Die aktualisierte SU7-Generation richtet sich klar an das Premiumsegment. Die Preise liegen zwischen 229.900 und 309.900 RMB. Technisch setzt Xiaomi auf Reichweite und Ladegeschwindigkeit als zentrale Verkaufsargumente: Die Pro-Version kommt nach CLTC-Standard auf 902 Kilometer, die Max-Variante auf 835 Kilometer — lädt dabei aber in 15 Minuten genug Energie für 670 Kilometer nach.
Beide Modelle nutzen Hochvolt-Architekturen (752V bzw. 897V) und sind mit Doppelkammer-Luftfederung ausgestattet. Das autonome Fahrsystem Xiaomi HAD basiert auf dem Nvidia-Thor-Chip mit 700 TOPS Rechenleistung — ein klarer Schritt in Richtung lokaler KI-Verarbeitung im Fahrzeug.
Stellantis als Türöffner für Europa
Für den geplanten Markteintritt in Europa bis 2027 führt Xiaomi laut Berichten vom 16. März Gespräche mit Stellantis über lokale Fertigungskapazitäten. Eigene Produktion vor Ort gilt als notwendige Voraussetzung, um Handelshürden zu umgehen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. In München betreibt Xiaomi bereits ein Forschungszentrum, das gezielt Ingenieure von etablierten europäischen Automobilherstellern rekrutiert.
Zahlen, die den Kurs stützen
Das operative Fundament ist solide. 2025 lieferte Xiaomi über 410.000 Fahrzeuge aus — deutlich mehr als die ursprünglich geplanten 300.000. Für 2026 lautet das Ziel: 550.000 Einheiten. Die Fahrzeugsparte schrieb im dritten Quartal 2025 erstmals operativ schwarze Zahlen.
Die Xiaomi ADR legte am 16. März um 5,63 Prozent auf 22,50 US-Dollar zu. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 116,6 Milliarden US-Dollar, die Kassenreserven bei etwa 141 Milliarden RMB. Am 24. März veröffentlicht Xiaomi die finalen Jahreszahlen für 2025 — dann wird sich zeigen, welche Margen die Automobilsparte tatsächlich erzielt hat.
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